Fuerteventura und Teneriffa: Atlantik fordert erneut drei Todesopfer


Nach einem Ohnmachtsanfall auf dem Meer ist am Mittwoch ein 78-Jähriger vor Fuerteventura ertrunken. Bereits am Montag war auf der Kanaren-Insel eine ebenfalls 78-Jährige ums Leben gekommen. Auf Teneriffa war nur wenige Stunden zuvor ein Kite-Surfer ertrunken.

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Die Notrufzentrale erhielt am Mittwoch gegen 8.30 Uhr einen Anruf. Demnach seien drei Personen an den Grandes Playas in Corralejo (Gemeinde La Oliva) auf Fuerteventura in Seenot geraten. Beim Eintreffen der Rettungskräfte waren zwei Helfer damit beschäftigt, einen 78-Jährigen aus den Fluten zu bergen. Die Rettungskräfte unterstützen die Aktion umgehend aus der Luft.

Zurück am Strand begannen die Helfer mit Wiederbelebungsversuchen. Doch der 78 Jahre alte Deutsche konnte nicht mehr ins Leben zurück geholt werden. Der Notarzt bestätigte schließlich den Tod des Mannes.

Nur zwei Tage zuvor war ebenfalls auf Fuerteventura eine gleichaltrige Frau ertrunken. Gegen 17 Uhr war der Notruf von der Playa Costa Calma abgesetzt worden. Wie die Rettungskräfte mitteilten, sei die Frau bewusstlos aus dem Wasser geborgen worden. Alle Wiederbelebungsversuche schlugen fehl.

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Surfer auf Teneriffa tödlich verunglückt

Wenige Stunden zuvor, gegen 10.45 Uhr, war auf Teneriffa ein Kitesurfer an der Playa Peña María in El Médano (Gemeinde Granadilla de Abona) verunglückt. Der Sportler trieb bewusstlos auf dem Wasser. Ein weiterer Surfer bemerkte den Mann und zog ihn an Land.

Auch in diesem Fall leiteten Ersthelfer und Rettungskräfte sofort eine Herz-Lungen-Wiederbelebung ein. Doch auch der Sportler ließ sich nicht ins Leben zurückholen.

Damit stieg die Zahl der auf und vor den Kanarischen Inseln ertrunkenen Personen in diesem Jahr auf 87. In allen drei Fällen leitete die Guardia Civil Ermittlungen ein.

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