Der Generalrat der Notare berichtet von einem satten Preissprung für Häuser und Wohnungen auf den Kanarischen Inseln. Die Immobilienpreise sind laut Mitteilung um 22 Prozent gestiegen. Der Markt reagiert mit weniger Verkäufen.
Im September wechselten daraufhin 3,2 Prozent weniger Objekte den Besitzer. Damit entwickeln sich die Kanaren gegen den nationalen Trend. Spanienweit wurden fünf Prozent mehr Immobilien verkauft.
Der Durchschnittspreis erreichte zuletzt 1940 Euro pro Quadratmeter. Das waren 6,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Die höchsten Anstiege wurden dabei in La Rioja (+32,4 Prozent), in Kantabrien (+22,6 Prozent), auf den Kanarischen Inseln (+22 Prozent) und in Asturien (+15,9 Prozent) registriert.
Immobilien auf den Kanaren werden deutlich teurer
In Spanien wechselten im September 43.735 Wohnungen ihre Besitzer. Das war ein Plus von 3,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Bei Einfamilienhäusern stieg die Zahl um 10,7 Prozent auf 15.110 Objekte.
Bei Eigentumswohnungen kletterte der Preis auf 2230 Euro pro Quadratmeter (+7,8 Prozent) gegenüber dem Vorjahresmonat. Bei Einfamilienhäusern waren es 1466 Euro (+5,4 Prozent).
Kanaren diskutieren verschiedene Maßnahmen
Die Banken meldeten eine Zunahme bei der Baufinanzierung mit Krediten. 11,4 Prozent mehr Immobilienkäufe wurden mit Hilfe von Banken durchgeführt. Dabei wurden durchschnittlich 183.000 Euro finanziert. Im Jahresvergleich waren es rund 155.000 Euro. Durchschnittlich wurde etwa ein Viertel Eigenkapital eingebracht.
Aufgrund des immer teurer werdenden Immobilienmarkts auf den Kanarischen Inseln diskutiert die dortige Politik aktuell Förderprogramme für junge Menschen. Sowohl die Miete als auch der Kauf solle subventioniert werden, fordert die Abgeordnete Carmen Hernández von der Partei Nueva Canarias-Bloque Canarista (NC-BC). Außerdem solle der Immobilien-Erwerb durch Ausländer auf den Kanaren begrenzt werden. Mehr dazu lesen Sie nachfolgend:
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