Kanaren melden weniger Corona-Fälle, dabei aber mehr Ausbrüche


49 neue Ausbrüche sind die Corona-Bilanz der vergangenen Woche auf den Kanarischen Inseln. In den zurückliegenden 24 Stunden steckten sich 112 Personen an. Vier Menschen starben an oder mit Covid-19. Das sind die aktuellen Zahlen.

Lesedauer: 3 Min.

In der vergangenen Mess-Periode sind 217 Personen als vollständig von Covid-19 geheilt eingestuft worden. Damit sank die Zahl der akuten Fälle nochmals und liegt weiter unter der Marke von 6000. Dafür kamen erneut Todesfälle an oder mit Corona hinzu. Teneriffa verzeichnet zudem weiterhin Wachstum.

112 Neuinfektionen und vier Todesfälle sind die Bilanz des jüngsten Corona-Updates. Bei den Verstorbenen handelt es sich um eine 79 Jahre alte Frau auf Teneriffa sowie zwei Männer und eine Frau auf Gran Canaria. Die beiden Männer waren 73 und 76 Jahre alt, die Verstorbene war 89. Sie alle hatten verschiedene Befunde, litten also nicht nur unter Covid-19.

Trotz der zuletzt 112 Neuinfektionen, sank die Gesamt-Zahl der Corona-Positiven auf den Kanarischen Inseln auf 5706. Dies liegt an den 217 Personen, die im Gegenzug als vollständig genesen eingestuft wurden.

Teneriffa verzeichnet weiteres Corona-Wachstum

Auf Gran Canaria kamen 35 neue Fälle hinzu, womit die Gesamtzahl der akuten Corona-Fälle nun bei 2163 liegt. Auf Lanzarote kamen zehn neue Fälle hinzu, wodurch dort nun 81 akute Fälle gezählt werden. Auf Fuerteventura sind es nun 42 (+10), La Gomera verzeichnet neun (+1) und El Hierro bleibt bei fünf aktiven Fällen stehen.

Teneriffa verzeichnet unterdessen weiterhin Corona-Wachstum. Die größte der Kanarischen Inseln verzeichnete 54 und damit knapp die Hälfte aller neuen Corona-Fälle auf den Kanaren. Insgesamt gelten auf der Insel derzeit 3400 Personen als betroffen. Davon entfallen allein 2527 auf die Metropolregion rund um Santa Cruz und La Laguna im Nordosten der Insel.

Covid-19: Kumulative Inzidenz der Kanaren bei 31

Die Kanarischen Inseln verzeichnen derzeit eine Sieben-Tage-Inzidenz von 31,4. Alle Inseln außer El Hierro und Teneriffa liegen unter diesem Wert. Teneriffa wird dennoch als einzige Insel mit einer roten Ampel bedacht. Diese zeigt an, dass für die Region spezielle Regeln gelten. So muss beispielsweise die Gastronomie früher schließen und Treffen mit mehr als zehn Personen sind untersagt.

Zwar liegt El Hierro beim Inzidenz-Wert noch höher, die Insel gilt dennoch als unkritisch. Hintergrund ist die besondere Struktur El Hierros. Es gibt nur wenig Einwohner und somit ist die Gefahr einer Verbreitung der aktuell fünf akuten Fälle ungleich niedriger als auf den anderen Inseln.

Kanaren verzeichnen 49 neue Corona-Ausbrüche in der vergangenen Woche

Die Zahl der Ausbrüche ist in der vergangenen Woche erneut gestiegen. Die Gesundheitsbehörden des Archipels verzeichneten 49 neue Corona-Herde mit derzeit 278 Betroffenen, von denen 28 in Krankenhäuser eingewiesen werden mussten. In der Vorwoche waren 39 Ausbrüche gezählt worden.

34 der neuen Ausbrüche wurden auf Teneriffa gemeldet, davon 20 im Norden der Insel. Acht weitere Herde gibt es auf Gran Canaria, drei auf Lanzarote sowie zwei auf Fuerteventura und El Hierro.

Entstanden waren die meisten der neuen Corona-Herde jeweils über soziale Kontakte (20), die Arbeitsstelle (zwölf) oder innerhalb der Familie (neun). Zudem wurden vier Corona-Ausbrüche in Gesundheitszentren registriert, drei in Bildungseinrichtungen und einer in einem Pflegeheim. Bislang verzeichnen alle Neu-Ausbrüche weniger als zehn Betroffene. Lediglich der Corona-Herd im Pflegeheim verzeichnet mehr Betroffene. Dort sind es aktuell 14 Personen.

Auf den Kanarischen Inseln wurden seit Ausbruch der Pandemie 484,480 PCR-Tests durchgeführt. In der vergangenen Mess-Periode waren es 3696.

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Kanaren melden weniger Corona-Fälle, dabei aber mehr Ausbrüche

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Über den Autor
Johannes Bornewasser

Johannes Bornewasser ist Herausgeber von Teneriffa News. Er hat zudem die redaktionelle Verantwortung inne. Zu seinem Autorenprofil geht es hier.

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