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Kanaren-Migration verändert sich deutlich

1334 Migranten sind bis Mitte März auf den Kanarischen Inseln über die gefährlichste Flucht-Route der Welt angekommen. Das bedeutet eine erhebliche Veränderung.

Von Johannes Bornewasser – letzte Änderung: – Lesedauer: 2 Minuten – 0 Leserkommentare bei Teneriffa News

Das Wichtigste in Kürze:
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  • Die Zahl der Migranten auf den Kanaren sank bis Mitte März um über 85 Prozent auf 1334 Personen im Vergleich zum Vorjahr.
  • Spaniens Gesamtzahl ankommender Migranten halbierte sich nahezu von 11.231 auf 5606 seit Jahresbeginn.
  • 2024 erreichten rekordhohe 46.843 Migranten die Kanaren; neue Abkommen mit westafrikanischen Staaten stoppen seither viele Boote bereits bei der Abfahrt.
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Die Zahl der Ankünfte von Migranten und Flüchtlingen auf den Kanarischen Inseln ist im laufenden Jahr signifikant gesunken. Die Behörden registrierten bis zum 15. März einen Rückgang um mehr als 85 Prozent. Mit 1334 Menschen ging die Kanaren-Migration deutlich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich zurück.

Das geht aus der aktuellen Bilanz des spanischen Innenministeriums hervor. Diese betrachtet nicht nur die als gefährlichste Migrationsroute der Welt bezeichnete Kanaren-Route, sondern alle Migrationsströme des Landes.

Durch den erheblichen Rückgang auf den Kanarischen Inseln sind auch die Gesamtzahlen der Migration nach Spanien drastisch gesunken. Seit Anfang des Jahres kamen 5606 Flüchtlinge und Migranten auf der spanischen Halbinsel und den Außenbereichen an.

Kanaren-Migration geht deutlich zurück

Im Vorjahr waren es im gleichen Zeitraum 11.231 Migranten gewesen und damit mehr als doppelt so viele. Was hingegen gleich bleibt, sind die Wege. Auch wenn bei den konkreten Routen ein deutlicher Wandel verzeichnet wird, bleibt der Seeweg als Eintrittspunkt die meistgenutzte Wahl.

3965 Migranten setzten auf den Seeweg. In Summe wurden dafür 150 Boote genutzt. Auf den Kanaren wurde zuletzt am 5. März ein solches Cayuco registriert. An Bord befanden sich 139 Personen. Ein Neugeborenes überlebte die Strapazen der Überfahrt nicht.

Die Vereinten Nationen führen zwei Drittel der Ankömmlinge auf Starts im Senegal und Mali zurück. Es folgt mit Abstand Guinea. Im vergangenen Jahr wurden laut dem UNHCR 1214 bestätigte Todesfälle auf der Kanaren-Route gezählt. Boote, die die Inseln verpassen, fahren auf den offenen Atlantik hinaus. Die Insassen haben laut NGOs keine Überlebenschance. Doch auch zwischen Afrika und den Kanaren kentern immer wieder Boote oder Insassen erliegen den harten Bedingungen auf See.

Die höchste Zahl ankommender Migranten und Flüchtlinge auf den Kanaren wurden im Jahr 2024 gezählt. Damals registrierten die kanarischen Behörden 46.843 Personen. In der Folge wurden verschiedene Abkommen mit westafrikanischen Staaten getroffen. Seither werden viele der Boote schon beim Versuch gestoppt, von dort abzulegen.


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Über den Autor

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Johannes Bornewasser

Johannes Bornewasser ist Gründer und Herausgeber der Teneriffa News, Ihrem Kanaren-Experten seit 2011. Er hat zudem die redaktionelle Verantwortung inne. Zum Autorenprofil von .

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