Verschoben wurde der ursprünglich für Montag angesetzte Termin für die Tarifverhandlungen in der Hotellerie, und zwar auf Donnerstag. Veranlasst hat das die Gewerkschaft CC.OO. Auf dem Tisch liegt die Forderung der Mitarbeiter nach einer Lohnerhöhung von sechseinhalb Prozent, die rückwirkend ab Januar 2025 greifen soll. Schon in der Osterwoche hatten die Angestellten zum Mittel des Streiks gegriffen, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Beide Seiten setzen nun darauf, dass eine Einigung nicht mehr lange auf sich warten lässt.
Anders sah es bereits vor Ostern in der Provinz Gran Canaria aus: Dort fanden die Verhandlungspartner zu einer Übereinkunft und konnten so Streiks abwenden. Auf den westlichen Kanaren-Inseln dagegen blieb die Lage ungeklärt. Wie wichtig eine rasche Lösung für die Beschäftigten im Tourismussektor ist, betonten die Gewerkschaften mit Nachdruck.
Gesprächsbereit gaben sich zuletzt auch die Arbeitgeber. Allerdings machten sie zugleich auf die wirtschaftlichen Herausforderungen der Branche aufmerksam. Stattfinden soll die nächste Verhandlungsrunde am Donnerstag.
Tarifverhandlungen in der Kanaren-Hotellerie
Ein zentraler Streitpunkt bleibt die geforderte Lohnerhöhung, die rückwirkend ab Januar 2025 gelten soll. Die Beschäftigten erwarteten faire Arbeitsbedingungen, so die Gewerkschaft CC.OO.
Käme es bei den Tarifverhandlungen zu einer Einigung, könnte das auch auf andere Branchen auf den Kanaren ausstrahlen. Für den weiteren Verlauf werden die Gespräche am Donnerstag als entscheidend angesehen.
Zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen auf dem Archipel gehört die Hotellerie. Rund 40 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) der Kanarischen Inseln hängen vom Tourismus ab.
In jüngster Zeit gingen immer wieder auch Menschen auf die Straßen, die ein Ende des Massentourismus auf den Kanarischen Inseln verlangen. Die Protestierenden wollen ein nachhaltigeres Tourismus-Modell durchsetzen. Im Mittelpunkt stehen dabei Umwelt-Aspekte, ebenso aber das Ende des Billig-Tourismus. Genau darin liege, so die Organisatoren der Proteste, auch ein Schlüssel zu faireren Löhnen für die Angestellten in der Tourismusbranche.
















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