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Trotz Kanaren-Kooperation: Millionenstrafe gegen Airbnb

Wegen nicht lizenzierter Wohnungen muss Airbnb eine Millionenstrafe zahlen. Spaniens Verbraucherschützer wollen Einheimische schützen.

Von Johannes Bornewasser – letzte Änderung: – Lesedauer: 2 Minuten – 0 Leserkommentare bei Teneriffa News

Das Wichtigste in Kürze:
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  • Airbnb muss in Spanien 64 Millionen Euro Strafe wegen nicht lizenzierter Ferienwohnungen zahlen.
  • Die Strafe entspricht dem sechsfachen Gewinn aus illegalen Angeboten und ist die zweithöchste vom zuständigen Ministerium je verhängte Sanktion.
  • Airbnb kann Berufung einlegen; eine Stellungnahme des Unternehmens steht noch aus.
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64 Millionen Euro soll Airbnb an Spanien Strafe bezahlen. Der Grund sind nicht lizenzierte Wohnungen, die über die Buchungsplattform vertrieben werden. Insbesondere auf den Kanaren war zuvor über Wege diskutiert worden, wie das Angebot konstruktiv verbessert werden kann.

Laut Verbraucherschutzministerium seien weiterhin Wohnungen und Apartments angeboten worden, die nicht über die nötige Lizenz für eine Vermietung verfügten. Daher sei es an der Zeit gewesen, ein Zeichen zu setzen.

Airbnb steht als Vermittler zwischen Anbieter und Suchendem. Über App und Webseite können mit geringem Aufwand in vielen Teilen der Welt Unterkünfte angemietet werden. Hotels kritisieren die Plattform. Auch Städte und Regionen sehen inzwischen eine zu starke Umwidmung von Wohnraum zu einem je nach Standort wirtschaftlich lukrativerem Angebot an Urlauber und Kurzzeitbesucher.

Airbnb auf den Kanaren mit Behörden im Austausch

Der Anbieter hatte zuletzt auch gemeinsam mit der Regierung der Kanarischen Inseln an Wegen gearbeitet, illegale Angebote zu filtern. Auch Marktbegleiter wie Booking sorgten mit Schnittstellen zu ihren Systemen dafür, dass die zuständigen Behörden mit wenig Aufwand unlautere Angebote entfernen lassen konnten.

Verbraucherschutzminister Pablo Bustinduy sagte, dass die festgelegte Strafe dem sechsfachen Gewinn, der mit den illegalen Angebotenen erwirtschaftet wurde, entspricht. Durch die Millionenzahlung sei es möglich, Airbnb zum Einlenken zu bewegen, sagte der Minister weiter.

Das Ministerium hat in der Vergangenheit bereits ähnliche Strafen verhängt. Das aktuelle Bußgeld ist die zweithöchste je ausgesprochene Strafe. Airbnb hat allerdings die Möglichkeit, Berufung einzulegen.

Ob das Unternehmen gegen die Entscheidung vorgeht oder die Strafe akzeptiert, um wieder in einen konstruktiven Dialog mit der strategisch sehr wichtigen Urlaubsdestination einzusteigen, ist derzeit noch ungewiss. Spanien gilt mit 94 Millionen jährlichen Touristen als wichtiger Markt. Bisher äußerte sich Airbnb nicht zu dem Fall.


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Über den Autor

Trotz Kanaren-Kooperation: Millionenstrafe gegen Airbnb

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Johannes Bornewasser

Johannes Bornewasser ist Gründer und Herausgeber der Teneriffa News, Ihrem Kanaren-Experten seit 2011. Er hat zudem die redaktionelle Verantwortung inne. Zum Autorenprofil von .

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