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Freitag, 12. Juni 2026
Kanaren

Rekord! So viel geben Kanaren-Touristen im Urlaub aus

Auf den Kanaren sind im Juni knapp 1,1 Millionen Touristen angekommen. Die Ausgaben der Urlauber haben dabei einen neuen Höchstwert erreicht.

Mehr als 1,07 Millionen internationale Touristen und so hohe Ausgaben wie nie sind die Bilanz des Juni-Tourismus auf den Kanarischen Inseln. Das zeigen die Daten des spanischen Statistikamts INE. Demnach stieg die Zahl der Besucher um 3,15 Prozent im Vergleich zum Juni des Vorjahres.

Die Ausgaben der Urlauber erreichten mit 1,56 Milliarden Euro einen neuen Höchstwert für diesen Monat. Es war sowohl die höchste Zahl an internationalen Ankünften als auch der höchste jemals gemessene Ausgabenwert für einen Juni auf dem Archipel.

Im Durchschnitt gab jeder Kanaren-Tourist damit täglich 190 Euro aus. Das entspricht einem leichten Anstieg von 0,16 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer lag bei 7,62 Tagen. Insgesamt beliefen sich die Ausgaben pro Person auf 1447 Euro, was einem Plus von 5,2 Prozent entspricht. So viele Deutsche und Briten kamen dabei auf die Inseln:

Kanaren-Tourismus sorgt für Rekordzahlen im Sommer

Von Januar bis Juni besuchten mehr als 7,84 Millionen Menschen die Kanaren. Das bedeutete einen Zuwachs von vier Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Gesamtumsatz der Urlauber lag bei etwa 11,9 Milliarden Euro – ebenfalls ein Anstieg, diesmal um 7,2 Prozent.

Im Vergleich der spanischen Regionen verzeichneten die Balearen mit 23,9 Prozent den höchsten Anteil internationaler Besucher. Dahinter folgten Katalonien mit 21,1 Prozent und Andalusien mit gut 15 Prozent. Die Kanaren liegen auf Rang zwei der beliebtesten Reiseziele nach Katalonien.

Spanien insgesamt stellte im ersten Halbjahr 2025 einen neuen Rekord auf: Im Land wurden 44,5 Millionen internationale Ankünfte gezählt, ein Plus von 4,7 Prozent. Die Kanaren empfingen davon 7,8 Millionen Gäste, ein Anstieg um vier Prozent.

Das INE meldete Zuwächse aus allen wichtigen Herkunftsländern. Besonders stark wuchs die Zahl der Besucher aus Portugal mit fast 15 Prozent auf 1,37 Millionen. Irland und Italien legten jeweils um 7,7 Prozent zu.

Spanien-Touristen geben fast 60 Milliarden Euro aus

Die Gesamtausgaben der Touristen in Spanien erreichten mit 59,6 Milliarden Euro einen historischen Höchststand, was einem Anstieg von 7,5 Prozent entspricht. Der Zuwachs der Gesamtausgaben übertraf diesmal sogar das Wachstum der Besucherzahlen. Diese Entwicklung hält seit der Pandemie an und gilt in der Branche als positives Signal.

Im Juni lag der durchschnittliche Tagesaufwand pro Person bei 209 Euro, ein Plus von 6,5 Prozent gegenüber dem Juni 2024. Gleichzeitig verkürzte sich die durchschnittliche Aufenthaltsdauer um 2,8 Prozent auf 6,6 Tage. Die Gäste blieben also kürzer, gaben aber mehr Geld aus.

Britische, deutsche und französische Touristen prägen den Markt

Bis Juni reisten fast neun Millionen Briten nach Spanien, also 5,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Aus Deutschland kamen 5,7 Millionen Besucher, was einem Plus von drei Prozent entspricht. Frankreich sorgte mit 5,6 Millionen Gästen für einen Zuwachs von 3,1 Prozent. Alle drei Länder sorgten auch für die höchsten Ausgaben.

Großbritannien lag mit 17,6 Prozent an der Spitze, gefolgt von Deutschland mit 12,3 Prozent und Frankreich mit 7,9 Prozent. Aus den USA kamen 2,12 Millionen Reisende, ein Anstieg von 3,4 Prozent.

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