Zika-Virus auf den Kanaren bestätigt

Zwei Frauen auf den Kanarischen Inseln sind positiv auf das Zika-Virus getestet worden. Das bestätigte die nationale Gesundheitsbehörde. Demnach hatten sich die Betroffenen erst kurz zuvor in Südamerika aufgehalten, wo das Virus derzeit verbreitet ist.

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Das Zika-Virus äußerst sich meist durch Fieber, eine leichte Bindehautentzündung und Kopfschmerzen. Als besonders gefährlich gilt es für Schwangere, da es bei Ungeborenen zu Fehlbildungen führen kann. Übertragen wird das Virus durch die in den Tropen und Subtropen verbreitete Stechmückenart Aedes.

Beide Frauen hatten sich vor Ausbruch des Virus in Lateinamerika aufgehalten. Nachdem die Betroffenen mit den typischen Symptomen einen Arzt aufgesucht hatten, wurde eine Blutprobe entnommen und an das Nationale Mikrobiologische Zentrum nach Madrid geschickt.

Die Gesundheitsbehörde machte zur Erkrankung der beiden Frauen keine weiteren Angaben. So blieb beispielsweise unter Verschluss, auf welcher der Kanarischen Inseln diese leben. Es wurde lediglich bekanntgegeben, dass beide nicht schwanger seien.

Ärzte und Arzthelfer auf den Kanaren waren bereits zur Jahreswende umfassend über das Virus informiert worden. Zusammen mit dem Tropeninstitut werden seither Häfen und Flughäfen überwacht, um alle möglichen Fälle zu erfassen.

Die Kanaren sind traditionell eng mit Lateinamerika verbunden, sodass Erkrankungen als sehr wahrscheinlich galten. Da eine Übertragung nicht von Mensch zu Mensch, sondern meist durch die auf den Kanaren nicht heimische Aedes-Mücke erfolgt, gilt eine Weiterverbreitung auf den Kanarischen Inseln als unwahrscheinlich.

Weitere Nachrichten von den Kanarischen Inseln finden Sie hier.

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Veröffentlicht in: Kanaren, Aktuelle Nachrichten, Teneriffa

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