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Nach Wellen-Opfern: Kanaren-Präsident fordert mehr Küsten-Sicherheit

Nach den Wellen-Unglücken auf Teneriffa fordert Fernando Clavijo mehr Sicherheit an den Küsten. Kommunikation sei der Schlüssel. Worüber die Kanaren diskutieren.

Von Juan Martín – letzte Änderung: – Lesedauer: 2 Minuten – 0 Leserkommentare bei Teneriffa News

Das Wichtigste in Kürze:
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  • Nach drei Todesfällen durch Wellen auf Teneriffa fordert Kanaren-Präsident Clavijo bessere Küstensicherheit durch verbesserte Risikokommunikation.
  • Die erste Konferenz zur pädagogischen Kommunikation bringt Journalisten, Behörden und Rettungsexperten zusammen, um Notfallbewältigung zu optimieren.
  • Experte Eduardo Blasco betont: Präzise Informationen können Leben retten – Fokus liegt auf Prävention und Koordination der Rettungsdienste.
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Der Präsident der Kanarischen Inseln fordert mehr Sicherheit für die Küsten. Fernando Clavijo hob die Bedeutung von Kommunikation zur Risikominderung an den Küsten des Archipels hervor.

Clavijo eröffnete am Dienstag die erste Konferenz zur pädagogischen Kommunikation auf den Kanaren. Die Veranstaltung, organisiert von der Präsidentschaft der Regierung unter der Leitung des Rettungsexperten Eduardo Blasco, versammelte Journalisten, öffentliche Verantwortliche und Fachleute aus dem Bereich der Notfallbewältigung.

Ziel ist es, die Berichterstattung über Vorfälle zu analysieren und die Risikokommunikation zu verbessern. Nach den drei tödlichen Unglücken, bei denen drei Menschen auf Teneriffa durch Wellen ums Leben kamen und 15 verletzt wurden, ist der Dialog aktueller denn je.

Kommunikation und Notfallbewältigung auf Teneriffa

Clavijo begann seine Rede mit einem Gedenken an die drei Todesopfer von Teneriffa. Der Politiker sagte, dass Prävention auf individueller Ebene beginne und die Verbesserung der öffentlichen Kommunikation sowie das gesellschaftliche Bewusstsein entscheidend sind, um lebensgefährliche Situationen an den Küsten des Archipels zu reduzieren.

Die Verwaltungen müssten ihre Präventionsstrategien weiterentwickeln. Diese Tage böten ein nützliches Instrument, um in diese Richtung voranzuschreiten. Clavijo sagte ferner, dass die geplanten Diskussionen darauf abzielten, Schlussfolgerungen zu ziehen, die die Notfallbewältigung und deren Kommunikation in allen Phasen optimieren.

Auch Rosa Dávila, Präsidentin des Cabildo von Teneriffa, nahm an der Eröffnung teil. Sie betonte, dass diese Treffen einen gemeinsamen Raum für Informationsverantwortliche, Einsatzkräfte und Politikgestalter schaffen. Dávila rief zur gemeinsamen Verantwortung auf und unterstrich die Bedeutung von Genauigkeit und Vorsicht in einem sofortigen und stark vernetzten Informationsumfeld.

„Informationen retten Leben“

Eduardo Blasco, Koordinator der Veranstaltung auf den Kanarischen Inseln, betonte, dass angemessene Informationen Leben retten können. Blasco forderte eine verstärkte Wahrhaftigkeit in der Berichterstattung. Er teilte seine Erfahrungen aus verschiedenen Rettungseinsätzen und hob die Bedeutung der Vermittlung von Erkenntnissen hervor, die helfen, zukünftige Unfälle zu vermeiden.

Neben Podiumsdiskussionen geht es um eine Debatte zur Rettungspolitik, die Zuständigkeiten der Verwaltungen und die Herausforderungen bei der Koordination und Verbesserung der Rettungsdienste. Zu den Teilnehmenden gehören Sicherheitsverantwortliche aus Gemeinden im Süden Teneriffas, vom Inselrat und der Regierung der Kanarischen Inseln.


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Über den Autor

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Juan Martín

Juan Martín ist Journalist bei Teneriffa News. Er ist auf den Kanaren zu Hause und kennt sich dort bestens aus. Zum Autorenprofil von Juan Martín.

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