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Dichter Nebel: Flughafen Teneriffa Nord über Stunden geschlossen


Teneriffas Problem-Flughafen ist erneut geschlossen worden. Dichter Nebel machte den Flugbetrieb unmöglich. Mehrere Maschinen wurden umgeleitet, andere Flüge annulliert.

Von Johannes Bornewasser Lesedauer: 2 Minuten

Teneriffas Nord-Flughafen bleibt das Problemkind der Kanarischen Inseln. Erneut musste der Flugbetrieb vorübergehend eingestellt werden. Grund dafür war schlechtes Wetter.

Im Dichten Nebel von La Laguna im Norden der Kanaren-Insel war an Flugbetrieb nicht zu denken. Und so wurden mehrere Verbindungen annulliert. Andere verspäteten sich stark oder wurden umgeleitet.

Am Mittwochmorgen schob sich eine Nebelbank über das Rollfeld und hüllte den gesamten Flughafen in so dichten Nebel, dass die Sicht nur noch wenige Meter betrug. Die Flugsicherung teilte daraufhin mit, den Betrieb am kleineren und älteren der beiden Airports einstellen zu müssen. Mit allen Konsequenzen.

Flughafen Teneriffa Nord hat oft mit dem Wetter zu kämpfen

In der Folge mussten sechs Flüge mit Ziel Teneriffa ihre Route ändern und auf dem Südflughafen landen. Drei dieser Maschinen kamen von La Palma, eine von Gran Canaria, eine aus Madrid und eine aus Valencia.

Außerdem wurden drei Flugverbindungen schon vor dem Start gestoppt. Wegen des schlechten Wetters konnten die Piloten gar nicht erst in Richtung der größten Kanaren-Insel aufbrechen. Betroffen waren Flüge aus La Palma, Gran Canaria und La Gomera.

Der Airport baute große Verspätungen im Flugplan auf. Auf etwa einem Dutzend Verbindungen kam es sowohl auf dem Hin- als auch auf dem Rückflug zu Verzögerungen.

Wie der spanische Flughafenbetreiber Aena mitteilte, sei der Flugbetrieb inzwischen wieder sukzessive hochgefahren worden. In den kommenden Tagen kann es allerdings erneut zu kurzfristigen Störungen kommen.

Teneriffa-Nord: Problemflughafen der Kanarischen Inseln

Der 1946 eröffnete Airport wird inzwischen hauptsächlich für innerkanarische Verbindungen genutzt. Andere Flüge gehen zum spanischen Festland. Nur selten starten Maschinen zu internationalen Zielen.

Der Airport “Los Rodeos” erlangte traurige Berühmtheit, als sich im Jahr 1977 der schwerste Unfall der zivilen Luftfahrt ohne terroristischen Hintergrund auf Teneriffa ereignete. 583 Menschen kamen ums Leben, als im dichten Nebel zwei Maschinen kollidierten. In der Folge wurde die Luftfahrt für immer verändert. Viele der daraufhin eingeführten Regeln im Flugverkehr gelten bis heute. Mehr dazu lesen Sie hier.


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Johannes Bornewasser ist Herausgeber von Teneriffa News. Er hat zudem die redaktionelle Verantwortung inne. Zu seinem Autorenprofil geht es hier.

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