Teneriffa: Riesenwelle reißt 65-Jährigen in den Tod

Rettungskräfte haben am Montag einen Finnen leblos aus dem Wasser geborgen. Der 65-Jährige war in Tejina von einer Riesenwelle erfasst und in den Atlantik gezogen worden. Obwohl Passanten blitzschnell reagierten, verstarb der Mann noch vor Ort.

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Besonders Urlauber unterschätzen immer wieder die Wucht des Atlantiks. Ein tödlicher Fehler, wie am Montagmittag ein Beispiel aus dem Gemeindegebiet von La Laguna zeigte. Dort war ein finnischer Spaziergänger von einer unerwartet gegen die Küste schwappende Riesenwelle erfasst und in den Atlantik gezogen worden.

Passanten reagierten blitzschnell und alarmierten sofort den Notruf. Dieser entsandte umgehend ein Rettungsboot, das den 65-Jährigen nach wenigen Minuten barg. Die herbeigerufenen Rettungskräfte begannen sofort mit Wiederbelebungsversuchen, konnten jedoch nur noch den Tod des Urlaubers feststellen.

Kanarische Inseln: Viele Todesopfer durch Riesenwellen

Warnschilder an Küstenstreifen sowie die Warnbeflaggung an Stränden der Kanarischen Inseln weisen auf die Gefahr des Atlantiks hin. Dennoch unterschätzen jedes Jahr Hunderte Menschen die Gefahr des Meeres und müssen von Rettungsschwimmern unter Einsatz des eigenen Lebens gerettet werden. Für einige davon kommt jedoch jede Rettung zu spät.

Zwischen 50 und 100 Menschen kommen jedes Jahr auf den Kanarischen Inseln und vor deren Küsten durch Ertrinken ums Leben. Beachten Sie daher bitte unbedingt die Warnschilder an den Küsten sowie die Gelbe und Rote Flagge an den Stränden der Kanaren.

Wie unberechenbar der Atlantik ist und wie leichtsinnig viele Passanten sind, zeigt ein Beispiel aus Puerto de la Cruz im Norden Teneriffas. Dort sehen Sie auf unseren Bildern, wie schnell eine Riesenwelle aus dem Nichts auftauchen und was für eine Wucht sie entwickeln kann. Diese Bilder sehen Sie hier.

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