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Projekt VOLCAN verbessert Vulkanrisikobewertung auf El Hierro

Die Inselverwaltung von El Hierro hat am Dienstag das europäische Projekt VOLCAN vorgestellt. Das Projekt wird vom Consejo Superior de Investigaciones Científicas (CSIC) geleitet und durch den Mechanismus für Katastrophenschutz der Europäischen Kommission finanziert. Ziel ist es, die Bewertung des vulkanischen Risikos auf den Kanarischen Inseln zu verbessern.

Die Veranstaltung, unterstützt vom Geopark-Reservat El Hierro, richtete sich an politische Entscheidungsträger und Fachleute im Bereich der Gebietsverwaltung. Dabei wurden Fortschritte des Projekts sowie Werkzeuge und Methoden zur Entscheidungsfindung bei vulkanischen Aktivitäten präsentiert. Forscherin Marta López Saavedra betonte die Bedeutung der Integration neuer Analysetools, insbesondere nach den jüngsten Eruptionen auf La Palma.

AHI kritisiert Meridiano-Reform auf El Hierro

Die Agrupación Herreña Independiente (AHI) hat ihre Ablehnung der geplanten Änderung der Statuten der öffentlichen Firma Meridiano verteidigt. Die Inselverwaltung von El Hierro hatte die Reform vorgeschlagen, die im Plenum abgelehnt wurde. Die AHI argumentiert, dass die geplante Erweiterung den Tätigkeitsbereich von Meridiano erheblich ausweiten könnte. Dies hätte Auswirkungen auf die kleinen und mittleren Unternehmen der Insel.

Die AHI kritisierte zudem die wirtschaftliche Entwicklung von Meridiano. Der jährliche Verlust sei von 700.000 bis 900.000 Euro im Zeitraum 2010 bis 2018 auf mehr als 2,4 Millionen Euro im Jahr 2024 gestiegen. Auch die Mitarbeiterzahl habe sich von 96 auf 124 erhöht. Die AHI betonte, dass jede Erweiterung der Aufgaben von Meridiano mit einer klaren Planung einhergehen müsse, um die Rolle der Firma im öffentlichen Management der Insel zu definieren.

Papst Leo XIV. erhält Bootsteil und thematisiert Migrationsgefahr

Papst Leo XIV. hat während eines Fluges nach Algerien ein Fragment eines Bootes von der Insel El Hierro erhalten. Dieser symbolische Akt lenkte die Aufmerksamkeit auf die Migrationsrealität, die den Archipel betrifft.

Eine spanische Journalistin überreichte dem Pontifex ein Stück eines Bootes, das an der Küste von La Restinga angekommen war. Sie betonte die Gefährlichkeit der kanarischen Route, die als die tödlichste der Welt gilt. Der Papst plant im Juni einen Besuch auf den Kanaren, jedoch ist El Hierro derzeit nicht Teil des Reiseplans.

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