Das Corona-Virus bestimmt weiter das Geschehen auf den Kanarischen Inseln. 5625 positive Fälle meldet das Gesundheitsministerium der Kanarischen Inseln am Samstag. Und wieder verzeichnet Gran Canaria dabei den größten Zuwachs.
Zwar gingen die Zahlen im Vergleich zu Donnerstag (381) und Freitag (382) leicht zurück, dennoch sind die Werte mit Blick auf das Ziel der Inseln weiterhin deutlich zu hoch.
Erreicht werden soll eine kumulative Inzidenz von 50 oder weniger. Dabei handelt es sich um die Zahl der Fälle auf 100.000 Einwohner, gerechnet über einen Zeitraum von sieben Tagen. Sobald die Zahl wieder unter den Schwellwert fällt, hebt die deutsche Bundesregierung die aktuelle Reisewarnung auf. Doch danach sieht es weiterhin nicht aus.
Allein Gran Canaria verzeichnete mit 269 Fällen einmal mehr 81 Prozent aller Positiv-Tests. Davon wiederum entfielen allein 205 auf die Hauptstadt Las Palmas. Dahinter folgen Teneriffa mit 43 Fällen, Lanzarote mit 33, Fuerteventura mit 16, La Palma mit dreien und La Gomera mit einem.
Corona auf den Kanaren: Zunahme bei Krankenhaus-Aufenthalten und Aufnahmen auf Intensivstationen
Auch bei den Gesamt-Zahlen fällt Gran Canaria besonders auf: Mit 3891 wurden 69 Prozent aller Fälle allein dort verzeichnet. Teneriffa folgt mit 964, Lanzarote mit 537, Fuerteventura mit 157, El Hierro mit 36, La Palma mit 26 und La Gomera mit zehn.
Von den Betroffenen liegen inzwischen 226 Personen in den Krankenhäusern der Kanaren, 44 davon auf Intensivstationen. Die anderen Betroffenen befinden sich in häuslicher Quarantäne und werden dort medizinisch betreut.
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