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Deutlich weniger Boote: Kanaren-Migration sinkt drastisch

Das Jahr 2025 ist mit deutlich weniger Migranten-Booten beendet worden. Das zeigen aktuelle Daten von Frontex zur Kanaren-Migration.

Von Johannes Bornewasser – letzte Änderung: – Lesedauer: 2 Minuten – 0 Leserkommentare bei Teneriffa News

Das Wichtigste in Kürze:
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  • Die Migration auf die Kanaren sank 2025 um 63 Prozent auf 17.280 Personen. EU-weit gingen die Ankünfte über die See um ein Viertel auf 178.000 zurück.
  • Frontex führt den Rückgang auf verstärkte Kooperationen mit westafrikanischen Herkunftsländern und internationale Grenzkontrollen zurück.
  • Hauptherkunftsländer der EU-Migration waren Bangladesch, Ägypten und Afghanistan, wobei die meisten über Libyen einreisten.
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Um gut ein Viertel ist die Migration nach Europa zurückgegangen. Zu diesem Effekt hat insbesondere die Kanaren-Migration beigetragen. Im Jahr 2025 gingen die Ankünfte von Migranten-Booten an den Küsten der Kanarischen Inseln deutlich zurück.

Laut der europäischen Grenzschutzagentur Frontex seien auf den Kanaren 63 Prozent weniger Migranten angekommen. Einige Migrationsrouten hätten sich im vergangenen verändert, berichtet Frontex.

Europa habe 178.000 Migranten an seinen Grenzen auf dem Seeweg gezählt. Damit kamen gerade mal knapp halb so viele Menschen an wie 2023. Zudem verzeichnete die EU damit den niedrigsten Stand seit 2021. Was das für die Kanaren bedeutet:

Kanaren-Migration geht deutlich zurück

Laut Frontex seien insbesondere die internationalen Grenzkontrollen verantwortlich für diesen Rückgang. Zugleich dürfe sich Europa nicht auf dieser Entwicklung ausruhen, hieß es. Grund dafür sei eine Änderung in der Migrations- und Asylpolitik ab Juni.

Laut Frontex-Chef Johannes Leijtens zeige die Abnahme das Funktionieren der europäischen Kooperationen mit den Herkunftsländern. Der Niederländer sieht insbesondere darin den Grund für den Rückgang.

Vor allem Spanien hatte immer wieder auf Kooperationen zwischen der EU und westafrikanischen Ländern gepocht. Nach langem Ringen wurden Millionenbeträge in die Region überwiesen und weitere Kooperationen geschlossen, woraufhin die Küstenwachen viele Migrantenboote bereits am Ablegen hinderten.

Insbesondere Ausbildungsprogramme sollen in den Herkunftsländern für bessere Zukunftschancen sorgen und Menschen so gar nicht erst in die Migration aus Gründen der Aussichtslosigkeit drängen.

Aus diesen Ländern kamen die meisten Migranten in die EU

Die Kanaren-Route gilt nicht nur als gefährlichste der Welt, sondern jahrelang auch als Haupt-Eintrittspunkt nach Europa. Im vergangenen Jahr sank die Zahl der Ankünfte auf 17.280 Personen. Damit wurden 63 Prozent weniger Migranten gezählt. Die Mittelmeer-Route legte unterdessen um 14 Prozent auf 19.403 Personen zu. Auch am Balkan sanken die Zahlen ankommender Migranten um 42 Prozent.

Die drei Haupt-Nationen für in der EU ankommende Migranten waren im vergangenen Jahr Bangladesch, Ägypten und Afghanistan. Die meisten Migranten reisten laut Frontex über Libyen ein.

Unterdessen rettete die kanarische Küstenwache am Donnerstag 108 Personen von einem Boot. Zwei von ihnen überlebten die Überfahrt nicht. Die Zahl der bestätigten Todesfälle in den ersten Wochen 2026 auf Migrantenbooten vor den Kanaren stieg damit auf drei.


Quellen:
  • Frontex-Auswertung zur Kanaren-Migration
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Über den Autor

Deutlich weniger Boote: Kanaren-Migration sinkt drastisch

wurde geschrieben von:

Johannes Bornewasser

Johannes Bornewasser ist Gründer und Herausgeber der Teneriffa News. Er hat zudem die redaktionelle Verantwortung inne. Zum Autorenprofil von .

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