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Einkommen: Das sind die reichsten und die ärmsten Gemeinden der Kanaren


Die Gehaltsschere auf den Kanarischen Inseln geht sehr weit auseinander. Das sind die ärmsten und die reichsten Regionen der Kanaren.

Von Juan Martín Lesedauer: 2 Minuten

Die Gemeinde mit dem höchsten Einkommen der Kanarischen Inseln verdient durchschnittlich 131 Prozent mehr als die die Gemeinde mit den niedrigsten Löhnen. Das zeigt der Blick auf die aktuellen Einkommen. Doch welche Region der Kanaren ist besonders reich und welche besonders arm?

Die Kanarischen Inseln haben traditionell mit verhältnismäßig hohen Arbeitslosenzahlen bei zugleich niedrigen Löhnen zu kämpfen. Doch innerhalb des Archipels gibt es noch einmal drastische Unterschiede.

Die Steuerbehörde hat kürzlich aktuelle Zahlen bekanntgegeben. Wir haben uns angesehen, welche Gemeinde ab 1000 Einwohner welche Bruttoeinkommen verzeichnet. Entstanden ist eine Statistik, die eine große Einkommensschere aufzeigt. Und so sieht sie aus.

Das sind die Städte mit den höchsten Einkommen der Kanaren

Das höchste Einkommen aller kanarischen Gemeinden wird auf Gran Canaria verdient. In Santa Brígida liegt das Durchschnittsgehalt aller steuerpflichtigen Einwohner bei 37.735 Euro. Damit ist die 8500-Seelen-Gemeinde eine von nur zweien auf dem gesamten Archipel, die die jährliche 30.000-Euro-Marke knackt.

Denn es folgt El Rosario auf Teneriffa mit 33.529 Euro Durchschnittseinkommen aller Einwohner. Dahinter liegt Gran Canarias Hauptstadt Las Palmas mit 29.269 Euro. Damit konnten die Kanarischen Inseln ihre Brutto-Einkünfte im Vergleich zum Vorjahr leicht steigern.

Das sind die Städte mit den niedrigsten Einkommen der Kanaren

Auf der anderen Seite der Skala liegen drei Gemeinden auf zwei Kanarischen Inseln. Denn das drittniedrigste Durchschnittsgehalt des Archipels wird in Puntagorda auf La Palma verzeichnet. Einwohner verdienen dort im Jahresdurchschnitt 17.247 Euro.

Es folgt El Tanque im Norden Teneriffas. In der Berggemeinde gibt es ein durchschnittliches Jahres-Bruttoeinkommen von 16.844 Euro. Das Schlusslicht bildet derweil Garafía auf La Palma. Dort bringen die steuerpflichtigen Einwohner durchschnittlich nur 16.322 Euro pro Jahr nach Hause.

Arm-Reich-Schere in Spanien geht weit auseinander

Damit haben selbst die Dörfer mit den geringsten Einkommen der Kanarischen Inseln noch immer mehr Geld zur Verfügung als die ärmste Gemeinde Spaniens. In Higuera de Vargas in Extremadura liegt das durchschnittliche Jahreseinkommen bei grade einmal 12.737 Euro.

Demgegenüber stehen die höchsten Gehälter auf nationaler Ebene. In Pozuelo de Alarcón bei Madrid haben die Einwohner ein Durchschnittseinkommen von 80.244 Euro. Die Arm-Reich-Schere in Spanien geht damit auffallend weit auseinander.

Immerhin stiegen die Gehälter auf den Kanarischen Inseln zuletzt leicht. Das ist mit Blick auf die aktuelle Kosten-Entwicklung des Archipels wichtig, denn:


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Juan Martín ist redaktioneller Mitarbeiter von Teneriffa News. Zu seinem Autorenprofil geht es hier.

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