Kanaren: Wann und wo Aldi auf Teneriffa und Gran Canaria eröffnet


Der deutsche Discount-Riese Aldi macht ernst. Noch im Juli sollen die ersten vier Märkte auf den Kanarischen Inseln eröffnet werden. Weitere folgen kurz danach. Das Logistik-Zentrum auf Gran Canaria ist bereits in Betreib genommen worden.

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26.000 Quadratmeter ist das neue Logistikzentrum des deutschen Discount-Giganten Aldi groß. Es steht in Arinaga auf Gran Canaria. Von dort aus sollen die ersten Märkte auf den Kanarischen Inseln beliefert werden.

8500 Quadratmeter Kühlbereich für bis zu 13.000 Europaletten lauten die Einzelheiten. Dahinter verbergen sich jedoch mehr als blanke Zahlen. Für Aldi geht es um die Erschließung eines neuen Marktes.

Bisher konnte sich der ärgste Konkurrent Lidl auf den Inseln breit machen. Mit 30 Geschäften und dadurch etwa sechs Prozent der Gewerbefläche belegt der ebenfalls aus Deutschland stammende Wettbewerber den fünften Rang der Supermärkte auf den Kanaren. Nur Jesuman (54 Betriebe bei 7,8 Prozent der Fläche), Carrefour, Unide und El Corte Inglés sind stärker vertreten.

Video: Die erste Aldi-Filiale ist inzwischen zu klein

Aldi stellt sich nun dem Wettbewerb und eröffnet dazu noch im Juli die ersten vier Märkte. Das kündigte Carmen Toubes als Geschäftsführerin des kanarischen Aldi-Ablegers bei der Eröffnungsfeier des neuen Logistikzentrums an.

Demnach sollen zwei Märkte auf Teneriffa eröffnen. Geplant sind zunächst die Standorte Los Rodeos und El Carretón. Zwei weitere Aldi-Märkte entstehen derweil in Miller Bajo und in Cruce de Melenara auf Gran Canaria.

Aldi will 2022 zehn Märkte auf den Kanaren eröffnen – weitere sollen folgen

Doch dabei soll es nicht bleiben. Noch für diesem Sommer wurden weitere Standorte angekündigt: Im August plant Aldi Canarias drei weitere Filialen auf Teneriffa und im September einen Markt in Puerto del Rosario auf Fuerteventura.

In Summe sollen auf den Kanarischen Inseln bis Jahresende zehn Filialen eröffnen. Abgedeckt wird neben den genannten Standorten dann auch die Insel Lanzarote.

Allein im Jahr 2022 sollen so 240 dauerhafte Arbeitsplätze auf den Kanaren entstehen. Außerdem würden rund 330 kanarische Produkte ins Sortiment aufgenommen, um die regionale Produktion zu festigen. Dazu wurden Verträge mit 40 Lieferanten des Archipels geschlossen.

Regionale Produkte: Aldi setzt auf Hersteller von den Kanarischen Inseln

In Summe soll das Sortiment zu rund 20 Prozent aus regionalen Produkten bestehen. Kunden erkennen diese an dem Label „Soy canario“. Diese werden hauptsächlich in den Bereichen Obst, Gemüse, Fleisch und Fisch zu finden sein. Doch auch bei Milchprodukten wie Käse und bei Getränken soll es viel Auswahl von den Kanarischen Inseln geben.

Spanienweit will Aldi im aktuellen Jahr 50 neue Märkte eröffnen. Der Discount-Riese erreicht nach eigenen Angaben bereits jeden dritten Haushalt des Landes. Diese Position werde durch den aktuellen Expansionskurs ausgebaut, heißt es aus der spanischen Aldi-Zentrale.

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Johannes Bornewasser ist Herausgeber von Teneriffa News. Er hat zudem die redaktionelle Verantwortung inne. Zu seinem Autorenprofil geht es hier.

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