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Kanaren-Wetter am Samstag: Erst Sturmböen später Sonne möglich

Kräftiger Nordostwind prägt das Kanaren-Wetter mit lokalen Sturmböen und leichtem Regen im Norden, im Süden bleibt es meist trocken. Das sind die Aussichten.

Von Juan Martín – letzte Änderung: – Lesedauer: 4 Minuten – 0 Leserkommentare bei Teneriffa News

Auf den Kanaren setzt sich am Samstag ein insgesamt leicht bewölkter bis aufgelockerter Wettercharakter durch, allerdings mit deutlichen Unterschieden zwischen Nord- und Südseiten.

In den Nordhälften der westlichen Inseln verdichten sich die Wolken zeitweise, besonders in mittleren Höhenlagen, wo örtlich schwache und nur vorübergehende Regenfälle einsetzen können. In höheren Luftschichten herrscht zunächst noch eine leichte Calima, die sich jedoch schon in den frühen Morgenstunden weitgehend zurückzieht.

Der Wind weht verbreitet lebhaft bis stark aus nordöstlicher Richtung und frischt an den Südost- und Nordwesthängen sowie in den Hochlagen, stürmisch auf. Dabei sind auf mehreren Inseln sehr starke Böen möglich, lokal um 90 Kilometer pro Stunde, bevor der Wind zur zweiten Tageshälfte etwas nachlässt. Die Temperaturen bewegen sich meist im für die Jahreszeit üblichen Bereich, mit leichten Rückgängen der Tageshöchstwerte vor allem an den stärker dem Wind ausgesetzten Seiten. Das sind die Aussichten nach Kanaren-Inseln:

So wird das Kanaren-Wetter am Samstag

Auf Teneriffa überwiegen freundliche Abschnitte, doch im Norden ziehen dichte Wolkenfelder durch, die vor allem in den mittleren Höhen des Nordostens zeitweise leichten Regen bringen können. Die Höchsttemperatur liegt um 22 Grad, die Tiefstwerte bei etwa 17 Grad. An den nach Süden ausgerichteten Gebieten kühlt es tagsüber etwas stärker ab als zuletzt. Der Nordostwind legt an der Südostküste, im äußersten Nordwesten und in exponierten Höhenlagen stark zu, mit örtlich sehr kräftigen Böen, die in Gipfelbereichen und entlang der Höhenrücken stürmisch ausfallen können.

Im Inselnorden von Gran Canaria dominieren kompakte Wolken, aus denen vor allem in mittleren Lagen schwacher, teils nur kurzlebiger Regen fällt, während der Süden deutlich sonniger und trocken bleibt. Die Tiefsttemperatur sinkt geringfügig auf etwa 18 Grad, die Höchsttemperatur erreicht um 22 Grad. In hohen Luftschichten vorhandener Saharastaub löst sich am Morgen zügig auf. Der Nordostwind weht kräftig, mit besonders starken Böen an den Südost- und Nordwesthängen sowie in ausgesetzten Berglagen, wo Böen um 90 Kilometer pro Stunde nicht ausgeschlossen sind.

Lanzarote zeigt sich meist nur locker bewölkt, im Norden ziehen zeitweise dichtere Wolkenfelder durch, ohne nennenswerte Regenfälle. In höheren Luftschichten nimmt der Staub aus Afrika schon am Morgen deutlich ab. Die Tiefstwerte liegen bei rund 16 Grad, die Höchsttemperatur erreicht etwa 22 Grad, im Süden mit leicht zurückgehenden Tageshöchstwerten. Der Nordostwind frischt vor allem im Südosten stark auf, mit teils sehr kräftigen Böen, während die übrigen Regionen etwas weniger windig, aber weiterhin trocken bleiben.

Fuerteventura präsentiert sich überwiegend freundlich mit nur lockeren Wolken, am Morgen im Norden vorübergehend etwas dichter, jedoch weitgehend ohne Regen. Der anfänglich noch vorhandene Staub in höheren Luftschichten geht rasch zurück. Die Temperaturen ändern sich nur wenig, mit Tiefstwerten um 16 Grad und einer Höchsttemperatur von etwa 23 Grad, wobei im Westen ein leichter Rückgang der Tageshöchstwerte einsetzt. Der Nordostwind weht kräftig, in der Südhälfte sind zeitweise sehr starke Böen zu erwarten, die das Wettergeschehen prägen.

Im Norden von La Palma stauen sich die Wolken, vor allem in den mittleren Höhenlagen des Nordostens, wo schwache, gelegentliche Regenfälle wahrscheinlich sind, während die übrigen Landesteile deutlich trockener und zeitweise aufgelockert sind. Der anfängliche Staub in höheren Luftschichten schwächt sich bereits in den ersten Morgenstunden ab. Die Tiefsttemperatur liegt bei rund 17 Grad, die Höchsttemperatur bei etwa 21 Grad. Der Nordostwind weht kräftig, mit lokal sehr starken Böen an der Nordwestseite und im äußersten Süden; auch im Bereich von El Paso sind in der ersten Tageshälfte stürmische Böen möglich.

Kanaren-Wetter am Samstag: Erst Calima, später Sonne möglich

Dichte Wolkenfelder konzentrieren sich auf den Norden von La Gomera, wo vor allem in den mittleren Höhen schwache und nur gelegentliche Regenfälle nicht ausgeschlossen sind, während der Süden deutlich trockener und zeitweise sonniger verläuft. Die Calima in der Höhe zieht sich am Morgen zurück. Die Temperaturen bleiben mit Tiefstwerten um 18 Grad und einer Höchsttemperatur von etwa 22 Grad weitgehend unverändert. Der Nordostwind erreicht an den Südost- und Nordwesthängen sowie in den Gipfellagen starke bis sehr starke Böen, die örtlich um 90 Kilometer pro Stunde liegen können, wobei der Wind im Laufe des Nachmittags etwas nachlässt.

Auf El Hierro ist es im Norden überwiegend stark bewölkt, mit Schwerpunkt in den mittleren Höhen des Nordostens, wo schwache, zeitweise auftretende Regenfälle möglich sind, während die windabgewandte Südseite trockener und deutlich freundlicher bleibt. Der anfangs noch vorhandene Staub in höheren Luftschichten geht früh am Tag zurück. Die Temperaturen zeigen kaum Veränderung, mit einer Tiefsttemperatur um 12 Grad und einer Höchsttemperatur von etwa 15 Grad. Der Nordostwind bläst kräftig, mit sehr starken Böen an der Südostseite, im äußersten Nordwesten und in exponierten Höhenlagen, wobei Spitzen um 90 Kilometer pro Stunde erreicht werden können, ehe der Wind zur zweiten Tageshälfte etwas nachlässt.

Wie sich das Wetter genau entwickelt, sehen Sie in unserer stets aktuellen Wettervorhersage für die Kanarischen Inseln. Nachfolgend geht es direkt zum…


Quellen:
  • AEMET – (abgerufen am: 28.2.2026)
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Über den Autor

Kanaren-Wetter am Samstag: Erst Sturmböen später Sonne möglich

wurde geschrieben von:

Juan Martín

Juan Martín ist Journalist bei Teneriffa News. Er ist auf den Kanaren zu Hause und kennt sich dort bestens aus. Zum Autorenprofil von Juan Martín.

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