Vor Madeira nimmt Sturmtief Samuel Fahrt auf. Das Unwetter soll laut europäischen Wettermodellen in den kommenden Tagen in Richtung Südosten ziehen. Dort trifft es die Kanaren nach bisherigen Berechnungen stellenweise deutlich.
Den Namen vergab der portugiesische Wetterdienst IPMA (Instituto Português do Mar e da Atmosfera). Samuel folgt dabei der offiziellen Benennung solcher Wetterlagen. Die Meteorologen berichten, dass das Tief schon kurz nach seiner Entstehung mehrere ungewöhnliche Merkmale aufweist.
Laut Meteorologen erreicht Sturmtief Samuel Rekordwerte beim minimalen Luftdruck, zumindest bezogen auf Jahreszeit und Breite. Erwartet werden daher starke Auswirkungen auf Teile der Azoren, Madeira und den Kanaren. Das sind die Hochrechnungen:
Sturmtief Samuel trifft auf die Kanaren
Einige Werte rund um Sturm Samuel seien für den März atypisch. Entsprechend seien die Eigenschaften beim Eintreffen auf die Kanaren zumindest bezogen auf die Jahreszeit eher ungewöhnlich, heißt es.
Die Prognosen setzen den Beginn der Wetterlage auf Mittwoch, erste Regenfälle werden jedoch schon ab Dienstag erwartet. Das schlechte Wetter soll mindestens bis Samstag anhalten und Regen bringen, der teils gewittrig ausfällt. Dazu kommen Wind, hohe Wellen und in den höheren Lagen auch Neuschnee.
Laut Meteorologen würden die Kanaren die am stärksten betroffene Region Spaniens. Laut aktueller Vorhersage nimmt der Westwind ab Mittwoch auf allen Inseln zu, wobei die westlichen Kanaren-Inseln zunächst stärker betroffen sein werden. Dann sollen örtlich bis zu 40 Liter Wasser pro Tag und in Summe bis zu 100 Liter pro Quadratmeter bis zum Wochenende niedergehen.
Estáís viendo la evolucion de la que debería ser la borrasca Samuel durante toda esta semana. Canarias será la comunidad que más note su impacto sobre todo ente jueves y sábado aunque tambien dejará tarjeta de visita en la península. Todos los detalles 😄👇… pic.twitter.com/P0cKJOgoYE
— Mario Picazo (@picazomario) March 15, 2026
Kanaren: Sturmböen mit mehr als 100 km/h sorgen für hohe Wellen
Demnach würden ferner Sturmböen mit mehr als 100 Kilometern pro Stunde sowie hohe Wellen und äußerst raue See erwartet. Dies gelte insbesondere für die Nordküsten der Inseln.
Die aktuelle Vorhersage kündigt mehrere Tage mit einem breiten Spektrum winterlicher Wettererscheinungen an. Neben Starkregen und Gewittern ist Schnee in den Gipfellagen wahrscheinlich. Damit rückt erneut der Teide in den Blickpunkt, nachdem die Höhen auf Teneriffa schon beim jüngsten Tief verschneit waren.
Samuel folgt nur kurz nach Tief Regina. Dieses hatte auf den Kanaren frisches Wasser in die Barrancos und damit auch in die Staubecken gespült. Nach bisheriger Einschätzung könnte Samuel noch kräftiger ausfallen.
Was die Lage im März 2026 besonders macht: Nicht nur die erwarteten Folgen mit Starkregen, Sturm, Schnee und rauer See fallen markant aus, sondern auch Entstehungszeit, Ausdehnung und Messwerte des Tiefs weichen laut Spaniens und Portugals Meteorologen deutlich ab.
Wie sich das Wetter genau entwickelt, sehen Sie in unserer stets aktuellen Wettervorhersage für die Kanarischen Inseln. Nachfolgend geht es direkt zum…















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Meteorologen: Sturmtief Samuel trifft die Kanaren
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