Tourismus zieht an: Kanaren haben jetzt mehr Flug-Verbindungen als vor Corona


In der Wintersaison haben die Kanarischen Inseln neue Verbindungen hinzugewonnen. Damit sind jetzt mehr Städte mit dem Archipel verbunden als vor der Pandemie. Das verspricht ein gutes Geschäft für den Tourismus.

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Die Wintersaison ist für die Kanaren wegweisend. Nach der Pandemie ist es die erste Hauptsaison für die Inseln, in der die wichtigsten Angebote wieder nahezu flächendeckend geöffnet sind. Doch nicht nur die Saison selbst ist für die Wirtschaft der Inseln wichtig, sondern auch die von ihr ausgehende Strahlkraft für die Zukunft.

Dafür haben die Verantwortlichen aus Politik und Tourismuswirtschaft wichtige Kooperationen eingefädelt. So blicken die Kanaren erstmals seit der Pandemie auf mehr Flugverbindungen als zuvor. Hinzugekommen sind Ziele wie die Slowakei oder Lettland. Doch auch ein Direktflug zwischen Venezuela und den Kanaren ist nach vielen Jahren reaktiviert worden.

In Summe kommt der Archipel auf derzeit 135 Flughäfen, die via Direktflug angebunden sind. Zum Vergleich: In der Wintersaison 2019/20 waren es 134. Ermöglicht wurde das durch weiteren Zuwachs im Flugplan, beispielsweise durch Estland und Gambia.

Doch auch Österreich ist plötzlich mit doppelt so vielen Airports verbunden (vier statt zuvor zwei). Und auch Frankreich hat nun zwei angebundene Flugplätze mehr als zuvor. Hinzugekommen ist zudem Kap Verde.

Großbritannien bleibt wichtigster Markt für die Kanaren

Die Hauptmärkte bleiben unterdessen unverändert wichtig für die Inseln. Größter Tourismusmarkt ist trotz des Brexit weiterhin Großbritannien. Aus dem Vereinigten Königreich sind gleich 20 Flughäfen angebunden. Obwohl der Doncaster Sheffield Airport wegfiel, stieg die Anzahl der Verbindungen merklich.


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Nach Angaben des Tourismusministeriums der Kanarischen Inseln gab es in der vergangenen Saison 10.833 regelmäßige Flüge aus UK auf die Kanarischen Inseln. In diesem Jahr sollen es 13.603 werden.

Deutschland am stärksten an die Kanaren angebunden

Deutschland ist sogar mit 25 Flughäfen angebunden. Verglichen mit der Vorpandemie-Zeit fielen mit Berlin-Schönefeld, Berlin-Tegel, Dresden und Kassel vier Strecken weg. Durch den neuen Hauptstadt-Flughafen BER und vier weitere Airports kam unterm Strich jedoch sogar eine Strecke hinzu. Das bedeutet 8763 Flüge – und damit 1822 mehr als damals.

Zudem kommen durch Verbindungen mit Frankreich 673 Flüge innerhalb des Winterflugplans hinzu, aus Irland ist es ein Plus von 394, aus Island sind es 96 Verbindungen mehr als vor drei Jahren und aus Ungarn sind es nun 110, statt 64.

Aus Italien kommen Florenz und Turin neu hinzu. In Summe sind elf Flughäfen angebunden, was ein Plus von 613 Flügen ermöglicht. Die 177 Verbindungen mit Lettland kommen neu hinzu, während Luxemburg das Angebot von 159 auf 239 ausbaut.

Spanien: Zahl der Inlandsflüge auf die Kanaren steigt deutlich

Norwegen belässt es unterdessen bei fünf angebundenen Flughäfen. Die Verbindungen stiegen moderat um 13 auf nun 614. Aus den Niederlanden werden durch den Wegfall von Maastricht nur noch vier Airports angebunden. Dennoch steigen die Verbindungen auf 1127. In Polen sind es genauso viele Airports wie in den Niederlanden. Die Verbindungen gehen hingegen minimal zurück: 375 statt 377.

Zudem bleiben die Kanaren mit Portugal, Rumänien, dem Senegal, Schweden, der Schweiz, der Westsahara, Marokko, Mauretanien, Belgien, der Tschechischen Republik und Dänemark verbunden. Hinzu kommen 21 nationale Strecken mit zusammen 12.388 Flügen im Winter. Vor Corona waren es lediglich 9640 gewesen.

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Juan Martín ist redaktioneller Mitarbeiter von Teneriffa News. Er ist auf den Kanaren zuhause und schreibt bereits seit vielen Jahren unter anderem über die Inseln.

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