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Unwetter bringt Schnee und Eis auf die Kanaren – mit Fotos!


Das jüngste Unwetter hat die Kanarischen Inseln kräftig durchgeschüttelt. Insbesondere in den höheren Lagen bleiben die Auswirkungen länger sichtbar. Der Teide Nationalpark ist gesperrt.

Von Johannes Bornewasser Lesedauer: 2 Minuten

Ganz in weiß thront der Teide über den Kanarischen Inseln. Im gesamten meteorologischen Winter ist kein Schnee auf dem höchsten Punkt der Kanarischen Inseln liegengeblieben. Pünktlich zum Frühlingsbeginn kam er dann in massen – um zu bleiben.

Doch Ausflügler, die sich die weiße Pracht aus der Nähe ansehen wollen, haben Pech. Zumindest vorerst. Denn die Regierung der Kanarischen Inseln hat den höchsten Punkt geschlossen. Die Auffahrt wird blockiert. Am frühen Sonntagmorgen wurden die TF-24 über La Esperanza und die TF-21 über La Orotava wegen vereister Straßen gesperrt. Doch keine Sorge: Wie es dort aussieht, zeigen wir in unserer Fotostrecke hier.

Nötig wurde die Straßensperrung nach einem Temperaturabfall und jeder Menge Niederschlag durch eine DANA. Dabei handelt es sich um eine Gewitterfront in vielen Kilometern Höhe. Das Unwetter zog vom Festland her über die Kanarischen Inseln. Es brachte seit Freitag jede Menge Regen und ab 2000 Metern auch Schnee. Und die Warnung für die Kanaren hält an:

Unwetter bleibt noch über den Kanaren

Die Meteorologen des spanischen Wetteramts Aemet halten die Unwetterwarnung am gesamten. Wochenende aufrecht. Auf Teneriffa gilt sie bis Sonntag, 17 Uhr. Das gleiche gilt für La Palma, La Gomera und El Hierro. Auf Gran Canaria bleibt die Unwetter-Warnung bis 20 Uhr bestehen und auf Lanzarote und Fuerteventura bis Mitternacht.

Am Montag dann endet die Alarmstufe wegen Regens und Gewittern auf den Kanarischen Inseln. Zwar könne es örtlich weiterhin regnen, wie die Wetterexperten mitteilten. Vor allem aber sollen Wolken das Kanaren-Wetter vorerst weiter bestimmen.

Teide Nationalpark bleibt vorerst gesperrt

Die Temperaturen im Teide Nationalpark liegen weiterhin unter Null Grad. Dort bleiben Schnee und Eis vorerst also liegen. Das Aemet registrierte bei Izaña auf Teneriffa mit -2,6 Grad am Sonntagmorgen den kältesten Punkt der Kanaren.

In den höheren Lagen gibt es zudem weiterhin Sturm-Böen mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 Kilometern pro Stunde. All das sorgt für zusätzliche Gefahr, weshalb die Cañadas vorerst weiter gesperrt bleiben sollen.

Wie sich das Wetter genau entwickelt, sehen Sie in unserer stets aktuellen Wettervorhersage für die Kanarischen Inseln. Und wie es nach dem Unwetter auf den Kanaren aussieht, zeigen wir Ihnen hier:


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Johannes Bornewasser sw klein

Johannes Bornewasser ist Herausgeber von Teneriffa News. Er hat zudem die redaktionelle Verantwortung inne. Zu seinem Autorenprofil geht es hier.

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