Die landwirtschaftlichen Betriebe auf La Palma würdigen die Bemühungen der Regionalregierung. Doch die Bauern der Kanaren-Insel warten nach der Zerstörung durch den Vulkanausbruch von 2021 auf weitere versprochene Hilfen. Die vollständige Wiederherstellung der durch die Eruption zerstörten Flächen wurde schnell versprochen – und dann vergessen.
Die Vereinigung der Verpackungs-, Export- und Handelsunternehmen von La Palma lobte die Auszahlung von Entschädigungen in Höhe von insgesamt 100 Millionen Euro an die betroffenen Landwirte öffentlich. Gleichzeitig fordert sie nun die spanische Regierung auf, die noch ausstehenden Mittel bereitzustellen, um den Wiederaufbau der Landwirtschaft auf der westlichen Kanaren-Insel abzuschließen.
Die landwirtschaftlichen Vertreter auf La Palma sehen in der Bereitstellung dieser Entschädigungen, die mit Mitteln der Autonomen Gemeinschaft finanziert wurden, den Beginn des effektiven Wiederaufbaus der von Lava begrabenen Felder.
Entschädigungen für Landwirte auf La Palma
ASEPALMA lobte insbesondere den Vizepräsident für die wirtschaftliche und soziale Erholung von La Palma, Pedro Afonso, die Ministerin für Präsidentschaft, Nieves Lady Barreto, und den Präsidenten der Regionalregierung, Fernando Clavijo, für die Einhaltung des Versprechens. Die Politik hatte die Entschädigungen vor Ende 2025 angekündigt und ausgezahlt.
Laut Vereinigung sei der technische, administrative und menschliche Einsatz der Regionalregierung entscheidend gewesen, um in kurzer Zeit ein komplexes Verfahren zum Wiederaufbau der Landwirtschaft umzusetzen. Diese Umsetzung einer lange Zeit gehegten Erwartung in tatsächliche Einnahmen für Hunderte Landwirte und ihre Familien sei entscheidend gewesen, um wieder Mut zu fassen.
Wiederaufbau nach Vulkanausbruch auf La Palma
Der Primärsektor auf La Palma schätzt auch die Solidarität der kanarischen Gesellschaft, die Mittel aus Haushalts-Überschüssen bereitstellte, um die Verluste auf La Palma zu kompensieren.
Die Kanaren-Insel muss nicht nur die Landwirtschaft unterstützen, sondern auch die teils komplett zerstörte Infrastruktur wieder herrichten. ASEPALMA würdigte die finanzielle und administrative Anstrengung der Inselverwaltung von La Palma und der betroffenen Gemeinden, die nach dem Ausbruch des Vulkans Tajogaite weiterhin am Wiederaufbau arbeiten.
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