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La Palma erhält nach Vulkanausbruch 100 Millionen Euro – doch das reicht nicht

Die Zahlungen der Kanaren-Regierung nach dem Vulkanausbruch sind geflossen. Doch La Palma wartet weiter auf versprochene Gelder aus Madrid.

Von Juan Martín – letzte Änderung: – Lesedauer: 2 Minuten – 0 Leserkommentare bei Teneriffa News

Das Wichtigste in Kürze:
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  • La Palma hat 100 Millionen Euro Entschädigung von der Kanaren-Regierung für durch den Vulkanausbruch 2021 geschädigte Landwirte erhalten.
  • Die Landwirtschaftsvertreter loben die regionale Unterstützung, fordern aber weiterhin ausstehende Hilfen von der spanischen Zentralregierung in Madrid.
  • Neben der Landwirtschaft muss auch die zerstörte Infrastruktur wiederaufgebaut werden, woran Insel- und Gemeindeverwaltungen weiterhin arbeiten.
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Die landwirtschaftlichen Betriebe auf La Palma würdigen die Bemühungen der Regionalregierung. Doch die Bauern der Kanaren-Insel warten nach der Zerstörung durch den Vulkanausbruch von 2021 auf weitere versprochene Hilfen. Die vollständige Wiederherstellung der durch die Eruption zerstörten Flächen wurde schnell versprochen – und dann vergessen.

Die Vereinigung der Verpackungs-, Export- und Handelsunternehmen von La Palma lobte die Auszahlung von Entschädigungen in Höhe von insgesamt 100 Millionen Euro an die betroffenen Landwirte öffentlich. Gleichzeitig fordert sie nun die spanische Regierung auf, die noch ausstehenden Mittel bereitzustellen, um den Wiederaufbau der Landwirtschaft auf der westlichen Kanaren-Insel abzuschließen.

Die landwirtschaftlichen Vertreter auf La Palma sehen in der Bereitstellung dieser Entschädigungen, die mit Mitteln der Autonomen Gemeinschaft finanziert wurden, den Beginn des effektiven Wiederaufbaus der von Lava begrabenen Felder.

Entschädigungen für Landwirte auf La Palma

ASEPALMA lobte insbesondere den Vizepräsident für die wirtschaftliche und soziale Erholung von La Palma, Pedro Afonso, die Ministerin für Präsidentschaft, Nieves Lady Barreto, und den Präsidenten der Regionalregierung, Fernando Clavijo, für die Einhaltung des Versprechens. Die Politik hatte die Entschädigungen vor Ende 2025 angekündigt und ausgezahlt.

Laut Vereinigung sei der technische, administrative und menschliche Einsatz der Regionalregierung entscheidend gewesen, um in kurzer Zeit ein komplexes Verfahren zum Wiederaufbau der Landwirtschaft umzusetzen. Diese Umsetzung einer lange Zeit gehegten Erwartung in tatsächliche Einnahmen für Hunderte Landwirte und ihre Familien sei entscheidend gewesen, um wieder Mut zu fassen.

Wiederaufbau nach Vulkanausbruch auf La Palma

Der Primärsektor auf La Palma schätzt auch die Solidarität der kanarischen Gesellschaft, die Mittel aus Haushalts-Überschüssen bereitstellte, um die Verluste auf La Palma zu kompensieren.

Die Kanaren-Insel muss nicht nur die Landwirtschaft unterstützen, sondern auch die teils komplett zerstörte Infrastruktur wieder herrichten. ASEPALMA würdigte die finanzielle und administrative Anstrengung der Inselverwaltung von La Palma und der betroffenen Gemeinden, die nach dem Ausbruch des Vulkans Tajogaite weiterhin am Wiederaufbau arbeiten.


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Über den Autor

La Palma erhält nach Vulkanausbruch 100 Millionen Euro – doch das reicht nicht

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Juan Martín

Juan Martín ist Journalist bei Teneriffa News. Er ist auf den Kanaren zu Hause und kennt sich dort bestens aus. Zum Autorenprofil von Juan Martín.

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