Erst vor einem Jahr war ein Hammerhai auf Lanzarote gestrandet. Nun wurde erneut ein Exemplar mit seiner besonderen, namengebenden Kopfform entdeckt. Das Tier strandete an der Playa La Garita an der Nordostküste von Lanzarote in der Ortschaft Arrieta.
Der Umweltdienst der Inselverwaltung von Lanzarote übernahm das Tier und übergab es zu wissenschaftlichen Zwecken. Hammerhaie gehören zur Gattung der Sphyrnidae. Die Knorpelfische kommen regelmäßig in den Gewässern der Kanarischen Inseln vor.
Insbesondere an Badestränden werden die Tiere selten gesichtet. Hammerhaie bevorzugen tiefe Gewässer und gelten nur als potenziell gefährlich. Hai-Angriffe auf Menschen sind ohnehin selten und Hammerhaie gelten als scheu.
Lanzarote: Anwohner entdecken gestrandeten Hammerhai
Der Hammerhai an der Playa La Garita war von Anwohnern entdeckt und den Behörden gemeldet worden. Sichtungen gelten als Seltenheit und entsprechend besonders. Hammerhaie greifen im Regelfall nur dann an, wenn sie sich in die Enge gedrängt fühlen.
Vor den Kanarischen Inseln leben diverse verschiedene Arten von Haien, Walen und Delfinen. Der Kurzflossen-Grindwal ist die häufigste anzutreffende Art. Allein zwischen La Gomera und Teneriffa leben rund 350 Exemplare.
In Summe gibt es mehr als 30 Wal- und Delfinarten in den Gewässern der Kanaren. Auch Haie sind heimisch. Es gibt mehr als 85 Hai-, Rochen- und Mantarochenarten im maritimen Ökosystem des Archipels.













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Hammerhai auf Lanzarote gestrandet
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