3,9 auf der Richterskala: Erdbeben vor Teneriffa aufgezeichnet


Vor Teneriffa hat erneut die Erde gebebt. Die Messgeräte verschiedener Einrichtungen zeichneten gleich zwei Erdstöße auf. Während das erste Beben zwar messbar, dabei jedoch nicht zu spüren war, meldeten die Seismographen beim zweiten Erdstoß nur kurze Zeit später ein spürbares, dabei aber noch immer nur sehr leichtes Beben der Stärke 3,9 auf der Richterskala.

Um 0.43 Uhr in der Nacht zu Sonntag gab es rund 28 Kilometer östlich von Güimar ein leichtes Beben der Stärke 1,8 auf der Richterskala. 70 Minuten später gab es dann ein Beben der Stärke 3,9. Diesmal lag das Epizentrum rund 20 Kilometer östlich von Santa Cruz in etwa 36 Kilometern Tiefe.

Kleine Erdstöße sind auf Vulkaninseln normal

Beben bis 2,0 auf der Richterskala gelten als lediglich von Messgeräten erfassbare Mikro-Erdstöße. Beben bis 4,0 gelten als „sehr leicht“. Sie sind zwar zu spüren, richten in der Regel jedoch noch keine Schäden an.

Die Kanarischen Inseln sind vulkanischen Ursprungs und zählen bis heute zu den Zonen mit aktivem Vulkanismus. Zwar sind die jüngsten Ausbrüche je nach Insel bisweilen schon mehrere Tausend Jahre her, dennoch finden weiterhin vulkanische Aktivitäten statt. Kleinere Beben gelten auf dem Archipel im Atlantischen Ozean daher als ganz normal und stellen keinen Grund zur Beunruhigung dar.

Teide gilt als aktiver Vulkan

Im Zentrum dieser vulkanischen Aktionen steht der Teide auf Teneriffa. Er ist mit 3715 Metern (nicht 3718 Meter – alle Infos zu diesem Irrtum finden Sie hier) der höchste Berg Spaniens und vom Meeresgrund bis zum Gipfel gemessen mit 7500 Metern sogar der drittgrößte Inselvulkan der Erde. Der Teide zählt zu den weiterhin aktiven Vulkanen – auch, wenn laut Experten keine konkrete Gefahr von ihm ausgehe.

Die meisten Vulkane der Kanarischen Inseln gelten bis heute als aktiv. Zwar werden laut Experten keine Ausbrüche erwartet, völlig ausgeschlossen sei dies jedoch nicht.

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Johannes Bornewasser

Johannes ist Herausgeber von Teneriffa News. Er hält zudem die redaktionelle Verantwortung. Zur Autorenseite