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Erst Reblaus, jetzt Termiten: Teneriffa muss riesiges Gelände säubern

Eine neue Termiten-Plage ist auf Teneriffa ausgebrochen. Ein großes Gebiet muss umgehend behandelt werden.

Von Johannes Bornewasser – letzte Änderung: – Lesedauer: 2 Minuten – 0 Leserkommentare bei Teneriffa News

Das Wichtigste in Kürze:
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  • In Tacoronte auf Teneriffa wurde eine neue Termiten-Population der Gattung Reticulitermes Flavipes entdeckt, die sich unterirdisch ausbreitet.
  • Das betroffene Gebiet soll mit thermischen Methoden oder Pestiziden behandelt werden, nachdem Grundstückseigentümer zugestimmt haben.
  • Die Gemeinde ist bereits durch Reblaus-Befall im Weinbau belastet und kämpft nun zusätzlich gegen die holzfressenden Insekten.
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Tacoronte kommt nicht zur Ruhe. Die Gemeinde, in der bereits die Reblaus den Weinbau gefährdet, ist jetzt auch Schauplatz für eine Termiten-Plage. Das Gelände ist rund 200.000 Quadratmeter groß, umgerechnet entspricht das in etwa 28 Fußballfeldern.

Termiten kommen insbesondere in warmen Regionen vor. Die Insekten sind Teil der Schaben-Familie. Die zwischen zwei und 20 Millimeter langen Tiere ernähren sich häufig von Holz. Die Kanarischen Inseln mit ihrer Holz-Architektur fürchten die Insekten. Vorkommen werden sofort bekämpft.

Die neu entdeckte Termiten-Population liegt in La Caridad. Das Aktionsprotokoll wurde nun aktiviert. Damit beginnt die Bekämpfung der Termiten. Im ersten Schritt wurde eine Informationsveranstaltung für die betroffene Nachbarschaft abgehalten. Jetzt folgen die nächsten Schritte.

Termiten auf Teneriffa sollen schnell bekämpft werden

In Anwesenheit verschiedener Kommunalpolitiker und Schädlingsexperten ist in Tacoronte über die Lage beraten worden. Die Gelbfüßige Bodentermite der Gattung Reticulitermes Flavipes lebt unterirdisch und breitet sich dort überwiegend unsichtbar über Gänge aus.

Bei dem Treffen wurde über Luftkarten der genaue Fundort gezeigt. Nun soll mit einem Spezialunternehmen die Ausrottung geplant werden. Dazu müssen im nächsten Schritt alle Grundstückseigentümer ihre Zustimmung abgeben, dass die Schädlingsbeseitiger ihre Arbeit auf Privatgrund aufnehmen dürfen. Zudem müssen alle Nachbarn potenzielles Futter entfernen. Dazu gehört insbesondere Gehölz.

Betroffene Areale sollen mit Feuer bekämpft werden. Auch das Erhitzen des Bodens sei eine Option, hieß es. Alternativ können betroffene Bodenareale mit Pestiziden behandelt werden.

Aktuell suchen die Experten nach der besten Lösung für die Bekämpfung der Termiten im Norden Teneriffas. Die Arbeit soll in Kürze aufgenommen werden.


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Über den Autor

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Johannes Bornewasser

Johannes Bornewasser ist Gründer und Herausgeber der Teneriffa News. Er hat zudem die redaktionelle Verantwortung inne. Zum Autorenprofil von .

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