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Teneriffa: Riesenwelle reißt erneut drei Menschen in den Tod

Drei Tote, ein Vermisster und mehrere Schwerverletzte sind die Bilanz einer erneuten Riesenwelle auf Teneriffa. Trotz Wellenwarnung waren mehrere Menschen Schwimmen gegangen.

Von Johannes Bornewasser – letzte Änderung: – Lesedauer: 2 Minuten – 0 Leserkommentare bei Teneriffa News

Das Wichtigste in Kürze:
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  • Am Sonntag riss eine Riesenwelle bei Los Gigantes auf Teneriffa drei Menschen in den Tod, ein weiterer wird vermisst, mehrere wurden verletzt.
  • Die Badegäste befanden sich trotz Wellenwarnung in einem Naturschwimmbecken, als die Welle zuschlug – eine Frau konnte nach einem Herzstillstand reanimiert werden.
  • Erst vor einem Monat forderten Riesenwellen drei Todesopfer an verschiedenen Stellen der Kanaren-Insel.
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Erneut sind auf Teneriffa mehrere Menschen von einer Riesenwelle überrascht worden. Drei Personen wurden am Sonntag um 16.07 Uhr in den Tod gerissen. Erst vor einem Monat waren drei Menschen durch Riesenwellen an drei verschiedenen Stellen der größten Kanaren-Insel verstorben.

Bei dem neuen Zwischenfall wurden wieder Badegäste von einer besonders hohen Welle überrascht. Für einen 35 Jahre alten Mann und eine 55 Jahre alte Frau sowie einen weiteren Mann kam jede Hilfe zu spät. Ein weiterer Mann wird noch vermisst.

Umgehend herbeigerufene Rettungsschwimmer und Notärzte konnten eine Frau reanimieren sowie eine 37-Jährige mit verschiedenen Verletzungen bergen. Die Küstenwache suchte bis Sonntagabend nach dem Vermissten.

Erneute Riesenwelle auf Teneriffa fordert drei weitere Todesopfer

Der Chef des kanarischen Rettungsdienstes der 112 Canarias, Moisés Sánchez, sagte am Abend, dass man bis Einbruch der Dunkelheit weiter nach dem Vermissten suche. Bisher blieben alle Anstrengungen ohne Erfolg.

Die Rettungsschwimmer waren in das Gebiet bei Los Gigantes gerufen worden. Vor Ort erfuhren sie, dass eine Riesenwelle ein Naturschwimmbecken getroffen habe. Zu dem Zeitpunkt hatten sich mehrere Personen in dem mit Meerwasser gefüllten Becken befunden. Gerade bei gesperrten Stränden nutzen immer öfter Menschen die natürlichen Schwimmbecken in der Annahme, diese seien sicherer als der Atlantik.

Teneriffa: Frau mit Herzstillstand via Jetski geborgen

Ein herbeigerufener Rettungshubschrauber konnte eine Frau aus dem Wasser retten. Zudem musste ein zu diesem Zeitpunkt bereits Verstorbener via Seilwinde aus dem Wasser geborgen werden.

Riesenwelle Los Gigantes Teneriffa Rettung

Eine Riesenwelle hat drei Menschen bei Los Gigantes auf Teneriffa in den Tod gerissen. Foto: 112

Die Frau, die bei ihrer Rettung bereits einen Herzstillstand erlitten hatte, wurde mit einem Jetski an Land gebracht. Dort konnten sie Sanitäter reanimieren. Anschließend wurde die Verletzte in ein Krankenhaus eingeliefert.

Zwei weitere Betroffene konnten eigenständig an Land schwimmen. Im Anschluss übernahmen ein Boot der Küstenwache sowie ein Rettungshubschrauber die Suche nach dem weiterhin Vermissten.

Erst kurz zuvor mussten vier Rettungsschwimmer einen Mann auf Teneriffa aus den Fluten bergen. Der Mann war trotz Roter Fahne bei Vier-Meter-Wellen schwimmen gegangen und schnell in Seenot geraten. Nur mit vereinten Kräften konnten die Rettungsschwimmer den Urlauber aus dem Atlantik retten.


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Johannes Bornewasser

Johannes Bornewasser ist Gründer und Herausgeber der Teneriffa News. Er hat zudem die redaktionelle Verantwortung inne. Zum Autorenprofil von .

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