Erneut sind auf Teneriffa mehrere Menschen von einer Riesenwelle überrascht worden. Drei Personen wurden am Sonntag um 16.07 Uhr in den Tod gerissen. Erst vor einem Monat waren drei Menschen durch Riesenwellen an drei verschiedenen Stellen der größten Kanaren-Insel verstorben.
Bei dem neuen Zwischenfall wurden wieder Badegäste von einer besonders hohen Welle überrascht. Für einen 35 Jahre alten Mann und eine 55 Jahre alte Frau sowie einen weiteren Mann kam jede Hilfe zu spät. Ein weiterer Mann wird noch vermisst.
Umgehend herbeigerufene Rettungsschwimmer und Notärzte konnten eine Frau reanimieren sowie eine 37-Jährige mit verschiedenen Verletzungen bergen. Die Küstenwache suchte bis Sonntagabend nach dem Vermissten.
Erneute Riesenwelle auf Teneriffa fordert drei weitere Todesopfer
Der Chef des kanarischen Rettungsdienstes der 112 Canarias, Moisés Sánchez, sagte am Abend, dass man bis Einbruch der Dunkelheit weiter nach dem Vermissten suche. Bisher blieben alle Anstrengungen ohne Erfolg.
Die Rettungsschwimmer waren in das Gebiet bei Los Gigantes gerufen worden. Vor Ort erfuhren sie, dass eine Riesenwelle ein Naturschwimmbecken getroffen habe. Zu dem Zeitpunkt hatten sich mehrere Personen in dem mit Meerwasser gefüllten Becken befunden. Gerade bei gesperrten Stränden nutzen immer öfter Menschen die natürlichen Schwimmbecken in der Annahme, diese seien sicherer als der Atlantik.
Teneriffa: Frau mit Herzstillstand via Jetski geborgen
Ein herbeigerufener Rettungshubschrauber konnte eine Frau aus dem Wasser retten. Zudem musste ein zu diesem Zeitpunkt bereits Verstorbener via Seilwinde aus dem Wasser geborgen werden.
Die Frau, die bei ihrer Rettung bereits einen Herzstillstand erlitten hatte, wurde mit einem Jetski an Land gebracht. Dort konnten sie Sanitäter reanimieren. Anschließend wurde die Verletzte in ein Krankenhaus eingeliefert.
Zwei weitere Betroffene konnten eigenständig an Land schwimmen. Im Anschluss übernahmen ein Boot der Küstenwache sowie ein Rettungshubschrauber die Suche nach dem weiterhin Vermissten.
Erst kurz zuvor mussten vier Rettungsschwimmer einen Mann auf Teneriffa aus den Fluten bergen. Der Mann war trotz Roter Fahne bei Vier-Meter-Wellen schwimmen gegangen und schnell in Seenot geraten. Nur mit vereinten Kräften konnten die Rettungsschwimmer den Urlauber aus dem Atlantik retten.
Sehen Sie jetzt:
Teneriffa: Mann geht bei 4-Meter-Wellen ins Meer – und gerät in Lebensgefahr![]()














Leserkommentare zu:
Teneriffa: Riesenwelle reißt erneut drei Menschen in den Tod
Diese Funktion ist unseren Mitgliedern vorbehalten. Hier finden Sie unsere Angebote.