Auf Teneriffa gibt es weiterhin tägliche Staus. Die PSOE von Teneriffa hat die Zeitpläne für die Erweiterung der TF-5 kritisiert und warnt davor, dass die Bauarbeiten die künftige Umgehungsstraße von La Laguna gefährden könnten.
Die Partei teilte mit, dass Teneriffas Insel-Regierung seit Monaten behaupte, das Projekt sei bereit zur Ausschreibung vor Ende 2025. Doch der aktuelle Stand im Amtsblatt der Kanaren zeige, dass das Verfahren noch in der Enteignungsphase stecke.
Die Generalsekretärin der Sozialisten, Tamara Raya, erläuterte, dass das Projekt nicht abgeschlossen sei und die Ausschreibung daher in diesem Jahr nicht erfolgen könne. Damit seien Staus weiterhin Normalität für viele Bürger und Besucher von Teneriffa.
Sozialisten warnen vor Verkehrsproblemen durch TF-5-Ausbau
Sie betonte, dass die geplante Erweiterung die Möglichkeit der künftigen Umgehungsstraße von La Laguna beeinträchtige, die Guamasa mit dem Stadtzentrum verbinden soll. Eine dritte Fahrbahn, die später wieder abgerissen werden müsste, sei unwahrscheinlich und führe zu technischen Unvereinbarkeiten.
Raya warnte zudem, dass die geplante Erweiterung zu Verkehrsproblemen führen werde, die nur bei einer umfassenden strukturellen Maßnahme sinnvoll wären. Sie erklärte, dass die Öffentlichkeit über den tatsächlichen Stand des Projekts falsch informiert worden sei und die vom Cabildo verbreiteten Informationen nicht der administrativen Realität entsprächen.
Die Sozialistin erinnerte daran, dass die Erweiterung von der Regierung der Kanaren abhängt und der Minister für öffentliche Arbeiten, Pablo Rodríguez, eine partielle Maßnahme bevorzugt habe. Das Cabildo unterstütze diese Entscheidung, obwohl technische Berichte darauf hinweisen, dass ein isolierter Abschnitt die täglichen Staus auf der TF-5 nicht lösen werde. Gefordert wird daher eine ganzheitliche Lösung.
Teneriffas Süd-Autobahn: Auch TF-1 von Staus betroffen
Die PSOE auf Teneriffa kritisierte auch fehlende Fortschritte bei der Erweiterung der Süd-Autobahn TF-1. Raya betonte, dass täglich mehr als 100.000 Fahrzeuge die Strecke nutzen und die Staus im Süden der Insel weiterhin ohne endgültigen Vorschlag oder klaren Zeitplan seitens der Regierung der Kanaren und des Cabildos bestünden.
Abschließend forderte die Generalsekretärin eine sorgfältige Planung und Genauigkeit, anstatt Ankündigungen, die durch offizielle Dokumente widerlegt werden. Sie verlangte umfassende Lösungen sowohl im Norden als auch im Süden, um weitere Verzögerungen in der Mobilitätsinfrastruktur von Teneriffa zu vermeiden.
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Leserkommentare zu:
Staus auf Teneriffa: Kritik an Verzögerungen beim Autobahn-Ausbau
Schafft endlich an vielen Stellen Teneriffas die Kreisverkehre ab und stellt Ampeln dort auf. Führt Punkte und Geldstrafen für das Zustellen von Kreuzungen ein und setzt die Geldstrafen auch um. Das wäre der erste Schritt zur Verflüssigung des Verkehrs und baut endlich eine dritte Spur von Adeje nach Guaza und einen „Überflieger“ nach La Camellia und Los Cristianos. Damit wäre das Verkehrsproblem im Süden entschärft.
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