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Cabildo-Büros auf El Hierro: Dezentralisierung geplant
David Cabrera, Sprecher der Asamblea Herreña im Cabildo von El Hierro, hat die schrittweise Einrichtung von Cabildo-Büros in La Frontera und El Pinar vorgeschlagen. Ziel ist ein ausgewogeneres Verwaltungsmodell auf der Insel. Derzeit konzentrieren sich die meisten Dienste in Valverde, was viele Einwohner zu langen Wegen zwingt.
Die Initiative betont, dass die Dezentralisierung die Servicequalität verbessern und die lokale Wirtschaft stärken könnte. Trotz Digitalisierung bleibt persönliche Betreuung besonders für ältere Menschen wichtig. Ein technisches und wirtschaftliches Gutachten soll die Einrichtung permanenter Büros in zentralen Lagen prüfen.
AHI fordert Kontrolle über El Hierros Repräsentation in Venezuela
Das Plenum des Cabildo von El Hierro hat eine Resolution verabschiedet, die von der Agrupación Herreña Independiente (AHI) initiiert und von der Asamblea Herreña (AH) unterstützt wurde. Sie befasst sich mit der Repräsentation der Insel in Venezuela und der Kontrolle von Reisen, die aus öffentlichen Mitteln finanziert werden.
Die Initiative steht im Zusammenhang mit Einladungen aus Venezuela zu den Feierlichkeiten der Fiesta de Los Pastores am ersten, zweiten und dritten Mai. Im offiziellen Programm waren zwei Insel-Direktoren der Inselverwaltung als Vertreter von El Hierro vorgesehen. Die AHI fordert, dass das Plenum des Cabildo entscheidet, wer die Insel bei solchen Anlässen vertritt und wie die Verwendung öffentlicher Mittel überwacht wird.
PSOE kritisiert AHI: Blockade von 18 Millionen Euro auf El Hierro
Der PSOE auf El Hierro hat die jüngsten Aussagen der Agrupación Herreña Independiente (AHI) nach der Ablehnung eines Kreditänderungsvorschlags im Cabildo-Plenum kritisiert. Die Sozialisten betonten, dass die Behauptungen über fehlende Verhandlungen nicht der Realität entsprechen. Vielmehr sei die Ablehnung das Ergebnis einer geplanten politischen Entscheidung gewesen, um die Vorschläge der Regierungsgruppe zu blockieren.
Seit Dezember 2025 habe der PSOE einen kontinuierlichen Dialog mit der AHI geführt, der zur Genehmigung des Haushalts 2026 führte. Dabei wurden 1,5 Millionen Euro für AHI-Anträge bereitgestellt. Trotz dieser Zusammenarbeit stimmte die AHI gegen die Kreditänderung, was der PSOE als politischen Kurswechsel interpretiert. Dies führte dazu, dass rund 18 Millionen Euro für wichtige Projekte auf der Insel blockiert blieben.
AHI weist Vorwürfe zur Kreditänderung auf El Hierro zurück
Die Agrupación Herreña Independiente (AHI) hat die Vorwürfe nach der jüngsten Sitzung des Cabildo von El Hierro zurückgewiesen. Dort war der Vorschlag zur Kreditänderung über 18 Millionen Euro abgelehnt worden. Die AHI betonte, dass keine Vereinbarungen verletzt worden seien, da das Dossier nie an sie herangetragen oder mit ihr verhandelt worden sei.
Die Partei kritisierte die Schuldzuweisungen an die Opposition und verwies auf fehlende Vorabstimmungen. Seit August 2025 regiert das Kabinett in Minderheit, was Dialog und Verhandlungen erfordere. Die AHI forderte den Präsidenten auf, die politische Realität zu akzeptieren und einen echten Dialog zu beginnen, um Konsens zu erreichen.














