Teneriffa News
Ihr Kanaren-Profi – seit 2011
Teneriffa News
Ihr Kanaren-Profi – seit 2011

Nachrichtenticker für Gran Canaria

LIVE

Aktuelle News von

Kanarische Gewässer geben mehr CO2 ab durch Hitzewelle

Die Gewässer rund um die Kanarischen Inseln geben mittlerweile mehr Kohlendioxid (CO2) ab, als sie aufnehmen können. Eine marine Hitzewelle im Jahr 2023, dem wärmsten Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen, führte zu einer Temperaturträgheit, die das Absinken der Wassertemperaturen verhinderte. Wissenschaftler sind unsicher, ob der Ozean zu seinem normalen Zustand zurückkehren wird.

Diese Entwicklung beeinflusst die marinen Ökosysteme erheblich: Sie werden für endemische Arten weniger einladend und für exotische, teils giftige Arten attraktiver.

Marine Hitzewelle dauerte mehr als 400 Tage

Im Jahr 2023 erlebte der kanarische Ozean eine beispiellose marine Hitzewelle, die mehr als 400 Tage andauerte und die Temperaturen auf Rekordhöhen trieb. Die durchschnittliche Wassertemperatur betrug 20,1 Grad, bei nur einem Viertel der erwarteten Niederschläge.

Ozean wird zur CO2-Quelle statt zur Senke

Der Ozean, einst CO2-Senke, fungiert nun als CO2-Quelle, was die Ozeanversauerung beschleunigt. Dies gefährdet kalkhaltige Organismen wie Korallen.

Invasive Arten bedrohen lokale Biodiversität

Die Veränderungen begünstigen invasive Arten und bedrohen die lokale Biodiversität sowie die blaue Wirtschaft der Kanaren, einschließlich Landwirtschaft und Fischerei.

Für Sie ausgewählt