Zwei Gorillas für den Loro Parque

Teneriffas bekanntester Tiergarten erhält Zuwachs. Zwei Gorilla-Männchen werden den Loro Parque in Puerto de la Cruz verstärken. Das teilte die Parkleitung mit. Die Gorillas stammen aus dem Zoo von Hannover in Deutschland.

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Gorilla-Population vom Aussterben bedroht

Die neuen Mitbewohner für das Gorilla-Gehege des Loro Parque sind bereits auf Teneriffa gelandet. Sie befinden sich in einem Freiluftgehege nahe ihres künftigen Lebensraums. Dies gehört zur Eingewöhnungsphase. Auf diese Weise können sich die beiden Tiere schon einmal an die Geräusche gewöhnen, ohne zeitgleich mit den neuen Mitbewohnern konfrontiert zu werden.

Sobald sich Kiburi (10) und Ubongo (7) an Klima und Geräusche gewöhnt haben, sollen sie zur Gruppe stoßen. Kiburi wiegt 90 Kilogramm, Ubongo rund 60 Kilo. Beide werden künftig rund zehn Kilogramm Nahrung pro Tag, bestehend aus Früchten, Gemüse und weiteren Lebensmitteln, erhalten.

Zuchtprogramm soll Gorilla-Population retten

Die Gorillas werden nach und nach vom Menschen aus ihrem natürlichen Lebensraum in Zentralafrika verdrängt. Wie der Loro Park mitteilte, soll die Population durch das Zuchtprogramm gerettet werden.

Auf diese Weise würden immer wieder Tiere in andere Länder geschickt. Dies sei zuletzt im Jahr 2013 geschehen, als Gorilla León in Brasilien eine neue Heimat fand. Dort gab es bereits Nachwuchs. Kritiker entgegnen, dass Tiere grundsätzlich nicht eingesperrt werden sollten.

Das Gorilla-Gehege des Tiergartens war zuletzt in die Schlagzeilen geraten, als ein als Gorilla verkleideter Tierpfleger von einem Tierarzt mit einem Betäubungsgewehr niedergestreckt worden war.

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Veröffentlicht in: Loro Parque, Aktuelle Nachrichten, Teneriffa

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