Gran Canaria: Hund wird lebendig aus Auto geworfen und stirbt
Auf Gran Canaria soll ein Hund bei lebendigem Leibe aus einem Auto geworfen worden sein. Das Tier starb demnach wenig später am Tatort. Eine Internet-Platform sucht jetzt nach Zeugen.
Johannes Bornewasser
Johannes Bornewasser ist Gründer und Herausgeber der Teneriffa News, Ihrem Kanaren-Experten seit 2011. Er hat zudem die redaktionelle Verantwortung inne. Zum Autorenprofil von Johannes Bornewasser.
24.02.2022, 12:182 Min. Lesezeit
Foto: Leales.orgAuf Gran Canaria soll ein Hund aus einem fahrenden Auto geworfen worden sein.
Eine unfassbare Tat hat Tierschützer auf Gran Canaria auf den Plan gerufen: In der Nähe der Hauptstadt Las Palmas soll ein Hund auf der Autobahn GC-3 aus einem fahrenden Auto geworfen worden sein. Das Tier sei wenig später noch am Tatort verstorben, heißt es.
Die Internet-Plattform Leales.org widmet sich Tieren. Es können Haustiere abgegeben, Verlustmeldungen aufgegeben oder weitere Inserate rund um Heimtiere eingestellt werden. Zudem werden immer wieder auch Fälle von Tierquälerei verfolgt.
Nun versuchen die Mitglieder von Leales.org einen besonders schwerwiegenden Fall zu lösen. Es wurde dazu aufgerufen, Zeugen zu finden. Am Dienstag gegen 22 Uhr soll kurz vor der Einfahrt in den Lomo-Blanco-Tunnel in Fahrtrichtung Las Palmas de Gran Canaria ein lebendiger Hund aus einem Auto geworfen worden sein.
Augenzeugen auf Gran Canaria gesucht
Das Tier sei später entdeckt worden, als es leblos am Straßenrand lag. Verschiedene Tierschutz-Organisationen haben sich bereits an der Aktion beteiligt. Dabei ist zu hören, dass ein Unfall durch Anfahren auszuschließen sei. Der Hund müsse aus einem fahrenden Auto geworfen worden sein.
Bisher sei die Herkunft des Tieres ungeklärt. Daher sei es auch schwierig, die weiteren Hintergründe der Tat aufzuklären. Entsprechend werden nun zunächst Zeugen gesucht, die etwas gesehen haben könnten.
Tierquälerei steht auf den Kanarischen Inseln unter besonders harter Strafe. Das ist die Reaktion auf zahlreiche Zwischenfälle in den vergangenen Jahrzehnten. Beobachter können sich entsprechend an jede beliebige Polizeidienststelle wenden.
Noch keine Kommentare zu diesem Artikel.