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Dienstag, 7. Juli 2026
Gran Canaria

Liegestühle und Sonnenschirme auf Gran Canaria werden teurer

Gran Canarias beliebteste Urlaubsregion hat die Preise für Strandmöbel erhöht. Liegestühle und Sonnenschirme werden nach 23 Jahren erstmals teurer.

An den Stränden von Maspalomas und Playa del Inglés greift die Gemeinde San Bartolomé de Tirajana jetzt tiefer in die Tasche der Badegäste: Wer dort einen Liegestuhl oder Sonnenschirm mieten möchte, zahlt mehr. Ganze 23 Jahre lang hatte sich an den Tarifen nichts getan.

Seit Montag kostet ein Liegestuhl oder Sonnenschirm 4,50 Euro pro Tag, wo zuvor noch 2,50 Euro fällig waren. Wer es bequemer mag und ein Strandbett bucht, ein so genanntes „balinesisches Bett“, muss dafür nun 15 Euro am Tag hinlegen. Begründet wird das Ganze damit, dass der Liegestuhlservice für die Betreiber attraktiver werden soll.

Zuletzt waren die Tarife im Jahr 2001 angefasst worden, seither blieben die Kosten für die Strandmöbel komplett unverändert. Der neue Preis greift ab sofort und gilt für sämtliche öffentlichen Strandabschnitte in Maspalomas und Playa del Inglés auf Gran Canaria.

Gran Canaria: Liegestühle werden teurer

Mit den zusätzlichen Einnahmen will die Gemeinde nach eigenen Worten die Qualität des Strandservices halten und auf Dauer noch ausbauen. Die Pächter, die diesen Service betreiben, hatten zuvor immer wieder darauf aufmerksam gemacht, dass ihre Betriebskosten gestiegen seien.



Aus dem Rathaus hieß es, nach mehr als zwei Jahrzehnten sei die Anhebung schlicht überfällig gewesen. „Nach 23 Jahren ist eine Erhöhung auch gerechtfertigt“, so die Verwaltung. Veröffentlicht wurden die neuen Preise über das offizielle Amtsblatt, womit sie am Montag wirksam geworden sind.

Gran Canarias Lieblings-Strände werden teurer

Maspalomas und Playa del Inglés zählen zu den meistbesuchten Urlaubszielen der Kanarischen Inseln. Jahr für Jahr strömen mehrere Millionen Touristen in die Region im Süden von Gran Canaria.

Die höheren Preise sollen sicherstellen, dass die Infrastruktur an den Stränden auch weiterhin dem entspricht, was die Besucher erwarten. Wie es die Auswirkungen betrifft, kündigten die Verantwortlichen an, diese in regelmäßigen Abständen zu überprüfen.

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