Kanaren-Kreuzfahrten: Provinz Gran Canaria erwartet eine starke Saison


Rund 13 Prozent mehr Anlegemanöver erwartet die Provinz Gran Canaria in der anstehenden Kreuzfahrt-Saison. Zumindest bezogen auf diesen Wert wird sie damit aller Voraussicht nach nicht nur stärker als während der Corona-Pandemie, sondern sogar besser als in den Zeiten davor.

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634 Anläufe erwarten allein die östlichen Kanarischen Inseln in der anstehenden Kreuzfahrt-Saison. In der Zeit vor der Corona-Pandemie waren es 432 und während der Krise immerhin noch 206. Damit erwarten die zur Provinz Gran Canaria gehörenden Inseln sogar 13 Prozent mehr Anläufe.

Juan Francisco Martín mahnt jedoch zu Vorsicht. Der kaufmännische Direktor der Hafenbehörde von Las Palmas de Gran Canaria sagte, alles hänge weiterhin von der Entwicklung der Pandemie ab.

Bleibt es indes bei der aktuellen Planung, wird die „Celebrity Silhouette“ von Royal Caribbean im September und Oktober drei Stopps einlegen. TUI und Aida werden dann im November den Betrieb aufnehmen.

Eigentlich startet dieser bereits ebenfalls im September oder Oktober. Diesmal jedoch wird die einen Monat später gestartete Mittelmeer-Saison zunächst beendet, bevor die Schiffe in Richtung der Kanaren in See stechen.

Geringere Belegung bei Kanaren-Kreuzfahrten

Planmäßig wird die Aida dann ihre Kreuzfahrten samstags mit zwei Schiffen, der „Aida Perla“ und der „Aida Mar“, beginnen. Im Dezember soll die „Aida Mira“ hinzukommen, die die „Aida Nova“ ersetzt. Die TUI wiederum wird sonntags mit zwei Schiffen, der „Mein Schiff III“ und der „Mein Schiff IV“ in See stechen.

Ende November soll dann die „Marella Explorer“ von Marella Cruises den Betrieb aufnehmen. Zudem werden Kreuzfahrten von MSC, Sea Cloud, Azamara, Fred Olsen und Cunard erwartet. „Die Saison beginnt ganz normal“, sagte Martin zu Inforcasa.

Kanaren-Kreuzfahrten: Insider erwarten viele Angebote

Die Schiffe werden unterdessen lediglich mit bis zu 75 Prozent der eigentlichen Kapazität belegt sein. Auch das Personal wird nicht die volle Kapazität erreichen. In Summe werden bis zu 600.000 Kreuzfahrer erwartet. In der Saison vor der Pandemie waren es also trotz weniger Anläufe mehr als doppelt so viele Passagiere (rund 1,3 Millionen).

Die Schiffe haben ihre Routen größtenteils zwischen den Kanarischen Inseln. Allerdings gibt es auch Touren in Richtung Madeira und Kap Verde. Laut Brancheninsidern sollen die Preise erschwinglich sein, um Kunden zurück zu gewinnen. Die Kreuzfahrt-Branche hatte während der Krise besonders gelitten.

Reportage:
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Johannes Bornewasser ist Herausgeber von Teneriffa News. Er hat zudem die redaktionelle Verantwortung inne. Zu seinem Autorenprofil geht es hier.

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