Die nächste Hitzewelle schwappt über die Kanaren


Die Kanarischen Inseln bereiten sich auf die nächste Hitzewelle vor. Diesmal soll sie mindestens vier Tage anhalten. Das sind die Wetter-Aussichten.

Lesedauer: 3 Min.

Es wird schon wieder heiß auf den Kanaren. Das spanische Wetteramt Aemet kündigte die nächste Hitzewelle an. Entsprechend gab das Gesundheitsministerium der Regierung der Kanarischen Inseln über die Generaldirektion für öffentliche Gesundheit eine offizielle Hitzewarnung aus. In welchen Gemeinden es besonders warm wird, erfahren Sie nachfolgend.

Zu der Hitzewarnung erwarten die Meteorologen erneut hohe Wellen, so dass es zu einer umfassenden Wetterwarnung kommt. Betroffen sind der Vorhersage zufolge zunächst mehrere Gemeinden der Inseln Teneriffa, Gran Canaria, La Palma und Fuerteventura.

Bereits seit Montag gilt eine Wellenwarnung für die südlichen Küsten von Teneriffa, Gran Canaria, La Palma, La Gomera und El Hierro. Hinzu kommt ab Dienstag die erste Hitzewarnung für Gran Canaria. Dort soll es zunächst im Süden und in den höheren Lagen mindestens 36 Grad heiß werden.

Video: Hitze und Brände im Mittelmeerraum

Ab Mittwoch gilt die Hitzewarnung dann für alle Kanarischen Inseln, erstmals für diese Welle dann also auch Fuerteventura und Lanzarote. Erneut erreichen die Höchsttemperaturen mindestens 32 Grad Celsius.

Auf einigen Inseln soll das Thermometer auch auf 36 Grad steigen. Dazu bleibt die Wellenwarnung auf den westlichen Inseln bestehen.

Hitze auf den Kanaren – das sollten Sie beachten

Die Wetter- und Wellenwarnungen gingen mit der Erinnerung einher, vorsichtig zu sein. Direkte Sonneneinstrahlung sollte insbesondere in den Mittagsstunden dringend vermieden werden. Hinzu kommt der Aufruf, ausreichend nicht-alkoholische Flüssigkeit zu trinken.

Zudem seien Warnhinweise und Rote Flaggen an den Stränden zwingend zu beachten, hieß es. Ferner sollte bei hitzebedingten Symptomen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Krämpfen, allgemeinem Unwohlsein, Erstickungsgefühl sowie bei starker und plötzlicher Müdigkeit oder Erschöpfung Hilfe alarmiert werden. Auch die Rettungszentrale der 1-1-2 könne dann konsultiert wenden.


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So entsteht eine Hitzewarnung auf den Kanaren

Damit die Behörden eine Hitzewarnung ausgeben, muss die Höchsttemperatur mindestens 32 Grad erreichen. Zudem darf die Tiefsttemperatur nicht unter die Schwelle von 24 Grad rutschen. Die Warnungen werden dann in vier verschiedene Warnstufen eingeteilt:

Das sind die Hitzewarnungen für die Kanarischen Inseln:

Warnstufe Rot (hohes Risiko)
Gran Canaria: vom 19. bis 23. Juli in Santa Lucía de Tirajana.

Warnstufe Orange (mittleres Risiko)
Gran Canaria: vom 20. bis 23. Juli in La Aldea de San Nicolás, Artenara, Mogán, San Bartolomé de Tirajana und Tejeda. Und vom 20. bis 22. Juli in Agüimes, Ingenio, Valsequillo und Vega de San Mateo.

Teneriffa: vom 20. bis 22. Juli in Arona, Granadilla de Abona und San Miguel de Abona.

Warnstufe Gelb (niedriges Risiko)
Gran Canaria: Am 20. und 21. Juli in Santa Brígida.

Teneriffa: Am 20. und 21. Juli in Adeje. Zudem am 21. und 22. Juli in Fasnia, Güímar und Vilaflor. Außerdem am 21. Juli in Arico, La Orotava und Santiago del Teide.

La Palma: Am 21. Juli in Breña Alta, Fuencaliente und Tazacorte.

Fuerteventura: Am 21. Juli in Betancuria, Pájara und Tuineje.

Zur Wettervorhersage

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Über den Autor
Johannes Bornewasser sw klein

Johannes Bornewasser ist Herausgeber von Teneriffa News. Er hat zudem die redaktionelle Verantwortung inne. Zu seinem Autorenprofil geht es hier.

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