Die Kanaren machen etwa 1,5 Prozent der spanischen Landesfläche aus. In Sachen Hotel-Neubauten werden allerdings sechs Prozent aller Investitionen auf den Inseln getätigt. Das ist ein Verhältnis von 1:4.
44 neue Hotels sind geplant – in den nächsten zweieinhalb Jahren. Die Hotel-Investitionen auf den Kanaren übertreffen damit sogar Regionen wie die Balearen und Katalonien.
Der Zeitgeist zerrt am Kanaren-Tourismus. Zugleich wird er immer weiter ausgebaut. Mehr Hotels, mehr Flüge, größere Werbekampagnen für die Kanaren. Einzig die Infrastruktur wächst bislang kaum mit.
Kanaren planen mehr Hotels für mehr Touristen
Der Parthenon-Bericht von Ernst & Young sieht darin einen logischen Schritt. Denn europaweit sei eine Verschiebung der Investitionen in den Süden zu spüren. Dort gehe inzwischen etwa die Hälfte des Geldes hin – was es bisher so nicht gegeben habe. Allein im Vergleich zum Vorjahr sei das eine Steigerung um etwa sieben Prozent.
Bezogen auf Spanien seien 37 Prozent der entsprechenden Investitionen auf den Archipel geflossen – und dabei 648 Millionen Euro in den Kanaren-Tourismus. Dieser Rekordwert liege allerdings auch in der größten Hotel-Transaktion der Geschichte des Landes begründet: dem Verkauf des „Mare Nostrum“-Resorts für allein 430 Millionen Euro.
Diese Kanaren-Inseln bringen den höchsten Hotel-Umsatz
Die Auslastung und der Umsatz seien auf Teneriffa am höchsten. Der Bericht zeigt auf, dass eine Auslastung von rund 84 Prozent verzeichnet wird. Der durchschnittliche Umsatz pro verfügbarem Zimmer, RevPAR genannt, hat demnach um elf Prozent zugelegt. Der durchschnittliche Tagespreis liegt inzwischen bei 144 Euro.
Auf Gran Canaria ist die Auslastung sogar einen Prozentpunkt und der RevPAR sogar zwei Prozentpunkte höher, dafür liegt der Tagespreis im Schnitt bei leicht geringeren 142 Euro. Damit erreichen beide Inseln im nationalen Vergleich höhere Werte, als typische Urlaubsregionen wie die Costa del Sol oder die Costa Brava.
Landesweit zählt der Bericht 700 neue Hotels und etwa 53.000 zusätzliche Hotel-Zimmer. Die meisten Neubauten entstehen demnach in Andalusien. Dort befinden sich 260 neue Hotels und etwa 18.000 zusätzliche Zimmer in der Entstehung.
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Kanaren bauen 44 neue Hotels – in den nächsten 2,5 Jahren
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