Mann stirbt bei Busunglück auf Gran Canaria

Bei einem Busunglück auf der Kanareninsel Gran Canaria ist am Samstag ein Mann getötet worden. Neun weitere Personen wurden verletzt. Wie die Polizei mitteilte, habe sich der Unfall am Nachmittag auf der GC-60 zwischen Fataga und Tunte im Süden der Insel. Über die Hintergründe des Unfalls gibt es widersprüchliche Aussagen.

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Fahrer rammt Reisegruppe

Eine Darstellung des Unfallhergangs besagt, dass der mit 43 Touristen besetzte Bus angehalten habe, da einer Reisenden aufgrund der zahlreichen Kurven unwohl geworden sei. Den Stopp hätten dann auch weitere Fahrgäste genutzt, um sich die Beine zu vertreten. Einige davon seien hinter dem Reisebus stehengeblieben. Um die nächste Kurve besser durchfahren zu können, habe der Fahrer einige Meter zurücksetzen wollen, wobei er die Gruppe hinter seinem Fahrzeug übersah.

Nach einer anderen Version habe der Fahrer die Gäste explizit darum gebeten, den Bus zu verlassen. Demnach habe er Probleme dabei gehabt, den Bus um eine enge Kurve zu leiten. Beim folgenden Manöver habe er die Kontrolle über das Fahrzeug verloren und die Gruppe gerammt.

Offizielle Angaben zur Entstehung des Unfalls gibt es noch nicht. Fest steht dagegen, dass ein Italiener, der bei dem Unglück angefahren wurde, den Halt verlor und einen mehrere Meter tiefen Hang hinunter stürzte. Der 76-Jährige wurde dabei so schwer verletzt, dass er wenig später verstarb.

Auch die Ehefrau des Verstorbenen war bei dem Unglück anwesend. Sie erlitt einen so schweren Schock, dass sie in eine Klinik eingeliefert werden musste. Neun weitere Personen wurden bei der Kollision mit dem Bus verletzt, zwei von ihnen schwer. Sie wurden mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus in Las Palmas gebracht. Die Polizei nahm Ermittlungen zum Unfallhergang auf.

Busunglück auf Gran-Canaria-Rundfahrt

Bei den Passagieren handelte es sich um eine Kreuzfahrt-Gruppe und weitere Urlauber. Der Großteil der Reisenden aus Italien und Österreich sollte am Abend wieder das Schiff betreten, der Rest sollte zum Flughafen gebracht werden. Während des Halts auf Gran Canaria wollten die Kreuzfahrer eine Busreise unternehmen, um die Insel auch abseits der Hafenstadt kennenzulernen.

Bereits knapp zwei Wochen zuvor war ein Mann bei einem Busunglück auf Gran Canaria ums Leben gekommen. 14 weitere Personen waren verletzt worden. Damals war ein Kleinbus mit einer Schweizer Reisegruppe an Bord aus bislang ungeklärter Ursache einen Abhang hinuntergestürzt.

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Veröffentlicht in: Kanaren, Aktuelle Nachrichten

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