Aus bisher ungeklärter Ursache ist am Montag ein Bus auf der Ferieninsel Gran Canaria verunglückt. Ein Mann starb, eine Frau wurde lebensgefährlich verletzt. 13 weitere Insassen des Busses erlitten schwere Verletzungen, drei Personen wurden leicht verletzt.
Unfallursache noch unklar
Der Reisebus mit 17 Touristen aus der Schweiz an Bord war gegen 10 Uhr in der Gemeinde Ingenio im Osten der Insel unterwegs. Aus bisher ungeklärter Ursache stürzte der Bus plötzlich einen Steilhang hinunter.
Zwei Rettungshubschrauber sowie Höhenretter und mehrere Notärzte waren stundenlang im Einsatz. Für einen Mann kam jede Hilfe zu spät. Wie die kanarische Polizei mitteilte, sei der Schweizer bereits kurz nach dem Unglück seinen schweren Verletzungen erlegen.
Busunfall: Schweizer Ärzte betreuen Opfer und Angehörige
Zur Unfallursache wollte der Polizeisprecher keine näheren Angaben machen. Der verunglückte Mini-Bus war im Auftrag eines inländischen Bus-Unternehmens unterwegs. Nach Angaben des Reiseveranstalters soll der Bus im Jahr 1995 zugelassen worden sein. Das Fahrzeug war demnach rund einen Monat vor dem Unfall in den Fuhrpark des Unternehmens übergegangen. Der Bus soll eine offizielle Inspektion bestanden haben, hieß es in einer Mitteilung.
Erste Verletzte bereits ausgeflogen
Noch in der Nacht zu Dienstag landete ein Team von Ärzten und Psychologen aus der Schweiz auf der Gran Canaria. Die Mediziner sollen die Betreuung der Unfallopfer und Angehörigen übernehmen.
Bei den Verletzten handelt es sich um Reisende aus den Kantonen Zürich, Bern und Luzern. Am Dienstag wurden erste Unfallopfer in die Heimat zurückgebracht. Die Schwerverletzten müssen voraussichtlich noch mehrere Wochen auf der Kanareninsel medizinisch betreut werden, bevor sie ausgeflogen werden können.
Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang laufen.
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Mann stirbt bei schwerem Busunglück auf Gran Canaria
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