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Ekel-Alarm auf Gran Canaria: Behörden schließen rücksichtslosen Supermarkt

Zum zweiten Mal sind Lebensmittelkontrolleure in einem Geschäft auf Gran Canaria fündig geworden. Erneut ist der Ekel-Faktor groß.

Von Johannes Bornewasser – letzte Änderung: – Lesedauer: 2 Minuten – 0 Leserkommentare bei Teneriffa News

Schon im April 2024 sind in einem Supermarkt auf Gran Canaria 7500 abgelaufene Produkte entdeckt worden. Jetzt wurden die Behörden erneut fündig: 575 Produkte waren verdorben, darunter auch Fisch und andere Waren, die für schwerwiegende Gesundheitsprobleme sorgen können.

Um zu kontrollieren, ob die Auflagen nun eingehalten werden, besuchten Mitarbeitende der Steuer- und Grenzschutzbehörde von Santa María de Guía im Norden Gran Canarias das Geschäft. Die Beamten waren überrascht, als sie feststellten, dass erneut dieselben Verstöße begangen wurden.

Auch dieses mal fanden die Kontrolleure abgelaufene und teils verdorbene Produkte, die weiterhin zum Verkauf bereitstanden. Dieser Verstoß gegen die Unversehrtheit der Kundinnen und Kunden in Gran Canarias Hauptstadt Las Palmas wurde umgehend geahndet:

Gran Canaria: Geschäft spielt mit Gesundheit seiner Kunden

Mitarbeitende der Guardia Civil versiegelten 575 abgelaufene und teils verdorbene Produkte. Viele von ihnen waren zudem nicht auf spanisch etikettiert. Unter den sichergestellten Produkten befanden sich Fisch und Meeresfrüchte, aber auch Hülsenfrüchte, Konserven, Nudeln, Smoothies, Kekse, Gewürze, Nüsse, Soja-Produkte, verschiedene Snacks und viele weitere Waren.

Damit haben die Behörden bei zwei Kontrollen in Summe 7569 abgelaufene und teils gesundheitsgefährdend verdorbene Produkte sichergestellt. Die Beamten zogen Vertreter des Gesundheitsamts hinzu. Sie sollen nun entscheiden, ob das Geschäft längerfristig geschlossen bleibt.

Fast 7600 verdorbene Produkte auf Gran Canaria konfisziert

Die Verordnung Nummer 852/2004 des Europäischen Parlaments regelt die Vorgaben zur Lebensmittelhygiene und zum Umgang mit verdorbenen Produkten. Ziel der Lebensmittelgesetzgebung ist die Sicherstellung der Unversehrtheit von Kundinnen und Kunden. Die Beamten protokollierten die jüngsten Vergehen, um eine Anzeige gegen den Betreiber zu schreiben.


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Über den Autor

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Johannes Bornewasser

Johannes Bornewasser ist Gründer und Herausgeber der Teneriffa News. Er hat zudem die redaktionelle Verantwortung inne. Zum Autorenprofil von .

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