Notlandung auf Gran Canaria: Defekt auf Flug nach Teneriffa

Ein Flugzeug der kanarischen Gesellschaft „Binter Canarias“ ist am Dienstag auf dem Flughafen von Gran Canaria notgelandet. Die Maschine war auf dem Weg von La Palma nach Teneriffa-Nord. Da es sich um einen Trainingsflug handelte, waren keine Fluggäste und lediglich drei Besatzungsmitglieder an Bord.

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Eine gerade erst erworbene Maschine des Typs ATR 72-600 hatte bei einem Trainingsflug Probleme bereitet. Wie die Airline inzwischen bestätigte, gab es einen Defekt am Triebwerk. Diesen hatte der Pilot bereits unmittelbar nach dem Start gegen 12 Uhr entdeckt. Er leitete daraufhin sofort das Notfallprotokoll ein.

Da das Flugzeug zu viel Treibstoff an Bord hatte, sah das Protokoll vor, dass dieser zunächst verbraucht werden musste. Die Maschine kreiste daher rund eine Stund im kanarischen Luftraum umher. Währenddessen entschieden sich die Verantwortlichen für eine Notlandung auf Gran Canaria.

Notlandung auf Militär-Flughafen

Der Flughafen Teneriffa Nord gehört zu den schwierigeren Airports der Kanarischen Inseln. Hinzu kam, dass die Maschine aus La Palma ohne Passagiere an Bord auch auf dem militärischen Teil des Flughafens von Gran Canaria landen darf. Somit war eine Notlandung fernab der zivilen Luftfahrt möglich. Die Verantwortlichen entschieden sich daher für eine Landung dort.

Wie die Fluggesellschaft mitteilte, sei der Zwischenfall durch die sehr professionelle Zusammenarbeit von Crew und Flughafenbetreiber sowie Militär und Feuerwehr ohne weitere Probleme verlaufen. Die Maschine setzte zwar unsanft, aber sicher auf dem Flughafen von Gran Canaria auf.

Der Grund für den Defekt war zunächst unklar. Die Maschine werde in den kommenden Tagen umfänglich untersucht, hieß es. Währenddessen werde die Maschine auch repariert, um nach Abschluss der Untersuchungen schnell weiteren Tests unterzogen werden zu können.

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