In den Gewässern der Kanarischen Inseln haben in diesem Jahr bereits 67 Menschen ihr Leben gelassen. Die nach den Küstenkilometern der Kanaren benannte Plattform „Canarias 1.500 km de Costa“ meldet 67 Ertrunkene zwischen Januar und Ende November.
Erneut gelten Leichtsinn und Selbstüberschätzung als Hauptgründe für ertrunkene Badegäste. Teneriffa führt die traurige Statistik mit 23 Todesfällen an, es folgen Gran Canaria mit 16 und Fuerteventura mit zwölf Ertrunkenen.
Lanzarote verzeichnete bislang neun Todesopfer, La Palma fünf und La Gomera zwei. Die meisten Opfer waren mit 69 Prozent Badegäste, während weitere Unfälle auf und unter der Wasseroberfläche bei Tauchern, Anglern und Wassersportlern gemeldet wurden.
Kanaren melden bisher einen Ertrunkenen weniger
Von Januar bis Ende November mussten zudem zahlreiche Badegäste aus dem Atlantik gerettet werden, die verschiedene Verletzungen erlitten hatten. Neun dieser Geretteten befanden sich laut Rettungsschwimmern in kritischem Zustand.
Die Behörden mahnen immer wieder zu Vorsicht an den Küsten der Kanarischen Inseln. Doch der Hauptgrund für tödliche Badeunfälle bleibt Selbstüberschätzung. Immer wieder müssen Menschen aus den Fluten gerettet werden, die trotz „Roter Flagge“ schwimmen gegangen waren oder trotz Wellenwarnung an gefährlichen Orten Fotos gemacht hatten.
Im Vergleich zum Vorjahr kam bisher eine Person weniger durch Ertrinken ums Leben. Dazu kommt, dass in diesem Jahr mehr Urlauber gezählt wurden. Damit verläuft das aktuelle Jahr auf den Kanaren statistisch betrachtet und aus Sicht der Rettungsschwimmer wesentlich besser.
Pro Monat ertranken im laufenden Jahr dennoch durchschnittlich sechs Personen. Obwohl die Zahlen leicht rückläufig sind, gilt dieser Wert weiter als zu hoch.
Nach Nationalität kamen die identifizierten Verstorbenen aus sieben verschiedenen Ländern. Zwei von drei Ertrunkenen waren erwachsen, jeder dritte dabei älter als 60 Jahre. Zudem kamen zwei Minderjährige ums Leben.
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Oft aus Leichtsinn: Kanaren melden 67 Ertrunkene
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