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Bis zu 20,6 Prozent: Mieten auf den Kanaren steigen immer schneller


Der Mietpreis für Wohnungen steigt auf den Kanarischen Inseln immer schneller. Im vergangenen Jahr stieg der Quadratmeter-Preis um fast 15 Prozent. Einige Regionen ragen noch darüber hinaus.

Von Juan Martín Lesedauer: 2 Minuten

Mietwohnungen sind auf den Kanaren im vergangenen Jahr um 14,6 Prozent teurer geworden. Zu dem Ergebnis kommt eine Auswertung von Idealista. Das spanische Immobilienportal verzeichnet inzwischen einen durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 12,5 Euro. Das bedeutet ein Allzeithoch.

In der Provinz Santa Cruz, also auf den westlichen Kanaren-Inseln Teneriffa, La Gomera, El Hierro und La Palma, stieg der Preis im Jahresvergleich um knapp 20 Prozent. Auf den östlichen Inseln Gran Canaria, Lanzarote, Fuerteventura und La Graciosa liegt das Plus bei gut zwölf Prozent.

Auf den westlichen Inseln werden für den Quadratmeter damit inzwischen 11,80 Euro gefordert, während im Osten der Kanarischen Inseln bis zu 13 Euro fällig werden. In einigen Metropolen ist das Plus dabei besonders groß.

Mieten: Das sind die teuersten Städte der Kanaren

Der kanarenweit größte Anstieg beim Mietpreis wurde auf den westlichen Inseln in Puerto de la Cruz verzeichnet. Dort kletterte er um 20,6 Prozent und erreicht nun rund 15 Euro pro Quadratmeter und Monat. Im Osten liegt Santa Lucía de Tirajana an der Spitze. Dort legten die Mieten um 15,8 Prozent zu.

Die höchsten absoluten Mieten werden derweil in San Bartolomé de Tirajana auf Gran Canaria gefordert. Dort kosten Wohnungen durchschnittlich 17,80 Euro pro Quadratmeter und Monat.

In den Provinz-Hauptstädten der Kanaren legten die Monatsmieten ebenfalls zu: In Las Palmas de Gran Canaria gab es einen Zuwachs um 8,8 Prozent auf durchschnittlich 11,5 Euro pro Quadratmeter. In Santa Cruz de Tenerife liegt der Preis bei 9,90 Euro pro Quadratmeter und damit um 7,8 Prozent über dem Vorjahreswert.

Spanien-Vergleich: Alicante mit größtem Zuwachs, Barcelona mit höchsten Mieten

Spanienweit kletterte der Mietpreis um 9,2 Prozent. Auf vierteljährlicher Ebene wurden zuletzt 4,2 Prozent Wachstum gemessen. Ende Juni lag die spanische Durchschnittsmiete somit bei 11,80 Euro pro Quadratmeter.

An der Spitze liegt dabei Barcelona mit 18,70 Euro pro Quadratmeter (+15,4 Prozent). Das bedeutet zugleich ein Allzeithoch. In Madrid liegt der Preis inzwischen bei 16,80 Euro (+10,2 Prozent).

Nur in zwei größeren Städten Spaniens gingen die Mieten leicht zurück: In Cáceres sanken sie um 0,9 und in Lugo um 0,4 Prozent. Relativ betrachtet erreichte unterdessen Alicante mit 22,3 Prozent den größten Zuwachs.


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Juan Martín ist redaktioneller Mitarbeiter von Teneriffa News. Zu seinem Autorenprofil geht es hier.

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