Sturmtief Therese hat auf den Kanaren bereits Hunderte Zwischenfälle ausgelöst. Auf Teneriffa fällt am Teide Schnee. Der Nationalpark wurde gesperrt. In den Höhenlagen sank die Temperatur auf minus 4,5 Grad.
Besonders deutlich zeigten sich die Folgen auf den westlichen Inseln. Nicht nur auf Teneriffa, sondern auch auf La Palma am Roque de los Muchachos fiel Schnee. Gleichzeitig trafen Regen, Sturm und einhergehend hoher Wellengang die Inseln.
Auf Teneriffa folgten erste Straßensperrungen an der Küste. In Garachico schloss die Gemeinde die Uferstraße. In Los Silos wurde die Küstenstraße zur Caleta de Interián gesperrt. In El Rosario stürzte infolge des Unwetters ein Straßenabschnitt ein:
Kanaren-Unwetter Therese: Schnee und gesperrte Straßen
🚨 El acceso hacia #Bocacangrejo por la carretera de #CostaCaricia ha sido cerrado debido al hundimiento de la calzada en un tramo del carril en sentido descendente. Acceso solo para vecinos del pueblo. Hacia #LaNea solo por #Radazul. Actúan #PolicíaLocal y #ProtecciónCivil. pic.twitter.com/i4q95onfjS
— Ayuntamiento de El Rosario (@aytoelrosario) March 20, 2026
Für den Start ins Wochenende gelten auf Teneriffa gelbe und orange Warnungen. Die Auswirkungen beschränken sich nicht auf die Gipfelzonen. An den Küsten gibt es meterhohe Wellen, unter anderem in Los Silos und in Bajamar bei La Laguna.
Auch der Luftverkehr ist betroffen. Nach Angaben von Aena fielen seit Mittwoch Dutzende Flüge auf den Kanaren aus. Betroffen waren vor allem die Flughäfen auf La Palma, Teneriffa, Gran Canaria und Fuerteventura (mehr dazu unten).
Kanaren-Unwetter hält bis mindestens Sonntag an
Der spanische Wetterdienst Aemet meldet, dass die Instabilität vorerst noch einmal zunimmt. Erwartet werden Schauer, die auf den westlichen Inseln auch von Gewittern und Hagel begleitet sein können. Für die Süd- und Westseiten von Teneriffa und La Palma erwarten die Meteorologen lokal starke bis sehr starke und anhaltende Niederschläge.
Dazu kommen kräftige Böen aus Südwest. In den Gipfellagen und in windabgewandten Bereichen der höhergelegenen Inseln können sie Geschwindigkeiten von mehr als 90 Kilometern pro Stunde erreichen. Der Wellengang bleibt auf dem gesamten Archipel hoch. Dort, wo bereits an den Vortagen viel Brandung aufkam, sollen die Wellen weiterhin mehr als fünf Meter erreichen.
Neue Regenbänder ziehen bis mindestens Sonntag über die Inseln, heißt es aus dem Aemet. Die Feuerwehr auf Teneriffa rief dazu auf, wegen des starken Windes besonders vorsichtig zu sein. Die Inselverwaltung warnte am Donnerstagabend, dass der kritischste Teil des Sturms noch bevorstehe.
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