Rettungskräfte haben auf Lanzarote einen toten Delfin geborgen. Der gestrandete Meeressäuger wurde an der Küste von Puerto del Carmen entdeckt. Die Notrufzentrale setzte umgehend eine Bergung in Gang.
Sowohl das Konsortium für Sicherheit und Notfälle als auch freiwillige Feuerwehrkräfte rückten aus. Als die Einsatzkräfte die Küste erreichten, bestätigte sich die Befürchtung: Ein Delfin lag regungslos auf den Felsen. Schnell stellte sich heraus, dass das Tier bereits verendet war.
Es handelte sich um einen Streifendelfin, eine in den Gewässern rund um die Kanarischen Inseln häufig vorkommende Art. Sie kann das ganze Jahr über beobachtet werden, besonders jedoch in den wärmeren Monaten.
Delfin auf Lanzarote gestrandet – Obduktion soll Klarheit bringen
Nach der ersten Einschätzung sicherten die Einsatzkräfte den Bereich, um die Arbeit der Spezialisten zu erleichtern. Kurz darauf begann die Bergung durch ein Spezial-Team für Bergungen dieser Art.
Mithilfe einer speziellen Trage für Meeressäuger wurde der Delfin vorsichtig aus dem felsigen Bereich entfernt. Die weitere Untersuchung des Tieres liegt nun in den Händen von Experten, die mögliche Ursachen für die Strandung analysieren.
Streifendelfine bewegen sich sowohl in Küstennähe als auch auf offener See vor den Kanaren. Insbesondere nach Unwettern wie dem aktuellen Sturm Therese werden bereits verendete Tiere häufiger an nahegelegene Küsten gespült.















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Mitten im Unwetter: Delfin auf Lanzarote gestrandet
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