Lanzarote diskutiert über einen Wasserstreit im Cabildo. Außerdem sollen die Tourismus- und Kreuzfahrtpläne für Arrecife verändert werden. Das sind die aktuellen Themen:
Wasserstreit im Cabildo Lanzarote spitzt sich zu
Der PSOE auf Lanzarote hat Oswaldo Betancort wegen fehlender Transparenz beim Betreiberwechsel im Wasserkreislauf kritisiert. Inselsekretärin María Dolores Corujo, zugleich Abgeordnete im spanischen Kongress, verwies auf eine parlamentarische Antwort aus Madrid, die offene Rechtsstreitigkeiten von Canal de Isabel II und mögliche Ansprüche gegen das Wasser-Konsortium nannte. Sie warnte vor rechtlicher und wirtschaftlicher Unsicherheit und verlangte eine vollständige Abwicklung des alten Vertrags.
Betancort weist Vorwürfe zur Wasser-Konzession zurück
Betancort hat die Kritik der PSOE an der Informationspolitik im Wasserstreit sogleich zurückgewiesen. Der Präsident des Wasserverbunds erklärte, das Verwaltungsverfahren sehe eine Übertragung der Konzession ausdrücklich vor und sichere die Kontinuität des Dienstes, während Forderungen gegen Canal Gestión vor Gericht geklärt würden. Betancort verwies zudem auf einen veröffentlichten technischen Bericht, der mehr als 21 Millionen Euro nicht getätigte Investitionen von Canal Gestión bezifferte.
Arrecife treibt auf der Fitur Kreuzfahrt- und Filmpläne voran
Die Hauptstadt Arrecife hat derweil auf der Tourismusmesse Fitur in Madrid neue Impulse für Kreuzfahrten, Sportevents und Dreharbeiten gesetzt. Bürgermeister Yonathan de León und die zuständige Stadträtin Eli Merino betonten die Rolle des Hafens als Basis für MSC Cruises bis 2028 und nannten ein geplantes Abkommen mit dem Reiseanbieter Mundosenior für Kanaren-Kreuzfahrten ab 2026. Als Werbeträger trat auch der kolumbianische Künstler Kiño aus der Netflix-Serie „La Reina del Flow“ auf, die auch auf Lanzarote gedreht wurde.
Museen in Teguise geschlossen – PSOE macht Druck
Die PSOE hat die Gemeinde Teguise wegen wochenlang geschlossener Einrichtungen kritisiert. Stadträtin Jenifer Galán bemängelte, dass das Castillo de Santa Bárbara auf dem Guanapay und das Museo del Timple im Palacio de Spínola ohne ausreichende Information dicht gewesen seien, obwohl eine Delegation zur Fitur gereist war. Galán verwies auf Einnahmen von mehr als 100.000 Euro jährlich beim Castillo und rund 25.000 Euro beim Timple-Museum und forderte eine schnelle Wiederöffnung.
CC in San Bartolomé verlangt Plan gegen fehlende Straßenbeleuchtung
Die Coalición Canaria in San Bartolomé hat die Stadtverwaltung wegen anhaltender Dunkelheit in mehreren Bereichen kritisiert. Corín Machín sprach von einer untragbaren Lage und machte die sozialistische Regierung unter Bürgermeister Isidro Pérez verantwortlich.
Gemeindesprecher David Rocío erklärte, das Problem habe in den vergangenen Wochen ein besorgniserregendes Niveau erreicht. Die CC kündigte an, am Mittwoch im Gemeinderat Erklärungen zu verlangen und einen dringenden Prüf- und Verbesserungsplan einzufordern.
NC-BC in Arrecife fordert Transparenz bei Karneval und Finanzen
Nueva Canarias-Bloque Canarista hat dem Rathaus von Arrecife Improvisation und Verschwendung vorgeworfen. Der lokale Ausschuss kritisierte die aus seiner Sicht mangelhafte Planung des Karnevals von Arrecife 2026 und würdigte zugleich die Arbeit von Murgas, Comparsas und Karossen.
Die Partei warnte außerdem vor einer ernsten wirtschaftlichen Lage der Stadtverwaltung, die laut Berichten der städtischen Rechnungsprüfung in Richtung Haushaltsungleichgewicht gehe. Die aktuelle Regierungsgruppe aus Coalición Canaria und Partido Popular stehe dabei besonders in der Verantwortung.
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