Riesen-Welle zieht Angler auf Teneriffa in den Tod


Der Atlantik hat auf Teneriffa erneut seine ganze Unberechenbarkeit gezeigt. Obwohl es keine offizielle Wellenwarnung gab, erzeugte der Ozean am Dienstag unvermittelt eine Riesen-Welle. Ein Angler sah das Unheil nicht kommen und wurde ins Meer gezogen. Trotz umgehend eingeleiteter Rettungsmaßnahmen überlebte der Mann nicht.

Das Meer bei El Palmar (Gemeinde Arona) war verhältnismäßig ruhig, als sich ein 60 Jahre alter Angler am Dienstagmorgen auf Teneriffa ans Meeresufer stellte. Wie aus dem Nichts bildete sich plötzlich und unvermittelt eine große Welle. Sie erfasste den Mann und spülte ihn ins Meer.

Der umgehend alarmierte Rettungsdienst entsandte Seenotrettung und Feuerwehr. Diese lokalisierten den Mann etwa 30 Meter vor der Küste treibend im Meer. Die Helfer zogen ihn an Land. Dort stellten sie einen Herz-Kreislauf-Stillstand. Zwar versuchten die Retter noch, den Mann zu reanimieren, doch alle Wiederbelebungsmaßnahmen schlugen fehl. Der 60-Jährige verstarb noch am Unfallort.

Retter warnen insbesondere im Winter vor dem Atlantik rund um die Kanarischen Inseln

Rettungsdienste warnen immer wieder vor den gefahren des Atlantiks, der auch unvermittelt starke Strömungen und hohe Wellen produzieren kann. Insbesondere in den Wintermonaten gilt das Meer rund um die Kanarischen Inseln als äußerst tückisch.

Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren ein. Die Beamten gingen vor Ort jedoch bereits von einem tragischen Unfall aus.

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Riesen-Welle zieht Angler auf Teneriffa in den Tod

wurde veröffentlicht in: Aktuelles, Arona, Teneriffa