Hase auf Landebahn überfahren: Flieger aus Teneriffa kann nicht landen


Am Stuttgarter Flughafen ist es zu einem kuriosen Zwischenfall gekommen: Nachdem eine Maschine bei der Landung einen Hasen überfahren hatte, durfte ein nachfolgendes Flugzeug aus Teneriffa nicht landen. Der Pilot traf daraufhin eine für die Passagiere folgenschwere Entscheidung.

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Bei der Landung auf dem Stuttgarter Flughafen hat eine Maschine einen Hasen überfahren. Was kurios klingt, ist im Tagesablauf tatsächlich eingeplant. Immerhin gibt es für solche Fälle ein Protokoll. Und das besagt, dass die Landebahn im Anschluss vorschriftsmäßig gereinigt werden muss. Andernfalls könnten Teile des Kadavers von den Turbinen nachfolgender Flugzeuge angesaugt werden und diese beschädigen.

Die Landebahn des Stuttgarter Flughafens musste nach dem Vorfall am Samstagabend ab 22.18 Uhr vorübergehend gesperrt werden. Und das hatte Folgen für eine Maschine aus Teneriffa, die um 23.30 Uhr landen sollte.

Der Pilot hatte nach der Meldung des Towers die Möglichkeit, eine Schleife zu fliegen und trotz Nachtflugverbots später zu landen. Für die Reinigung der Landebahn wurde rund eine halbe Stunde veranschlagt. Alternativ kann in einem solchen Fall auch ein Ausweichflughafen angesteuert werden.

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Im vorliegenden Fall traf der Pilot die Entscheidung, auf den Flughafen Hannover auszuweichen. Dort setzte der Flieger aus Teneriffa ohne weitere Zwischenfälle auf. Ein Weiterflug ist nach einer sicheren Landung auf einem Ausweichflughafen allerdings wegen des Nachtflugverbots in Stuttgart nicht mehr zulässig. Daher mussten die Passagiere in Hannover übernachten.

Erst am Sonntagmittag ging es dann zum Stuttgarter Airport zurück, wo die Maschine gegen 13.50 Uhr mit mehr als 14 Stunden Verspätung, dafür aber ohne weitere Vorkommnisse landete.

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