Raser auf Teneriffa erwischt: Mit 112 km/h durch die 40er-Zone

Zu schnelles Fahren ist auf Teneriffa richtig teuer. Eine Überschreitung der zulässigen Gesamtgeschwindigkeit um 50 km/h kostet auf den Kanaren 600 Euro. Aus diesem Grund halten sich überdurchschnittlich viele Einheimische an das Tempolimit. Anders ein Motorradfahrer in Santa Cruz.

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Bei einer Routine-Radarkontrolle an der Avenida de Las Hespérides erwischte die Polizei den Biker mit satten 112 km/h – in einer 40er-Zone. Die mobile Radarkontrolle war dort aufgebaut worden, da an dieser Stelle häufiger zu schnell gefahren werde, hieß es.

Einziges Problem: Das Motorrad ist auf eine Frau zugelassen. Die Polizei muss daher zunächst ermitteln, wer der „geblitzte“ Mann auf der Yamaha YFZ überhaupt ist. Bislang konnte diese Information nicht eingeholt werden.

Sollte der Fahrer ermittelt werden können, bedeutet diese Geschwindigkeitsüberschreitung um satte 72 Kilometer pro Stunde den temporären Verlust der Fahrerlaubnis. Wann er seinen Führerschein zurückbekommt und wie hoch das Bußgeld genau ausfallen wird, entscheidet sich in Kürze. Der normale spanische Bußgeldkatalog sieht Verstöße dieser Größenordnung gar nicht erst vor.

Zum Vergleich: In Deutschland würde ein Fahrer bei Überschreitung der erlaubten Geschwindigkeit um 50 km/h innerorts 200 Euro Strafe zahlen und den Führerschein einen Monat lang abgeben müssen. Zudem würde es zwei Punkte in der Verkehrssünderkartei geben. Eine Überschreitung um die genannten 72 km/h würde neben ebenfalls zwei Punkten ein Bußgeld von 680 Euro und ein Fahrverbot von drei Monaten nach sich ziehen. Nach Abzug der Toleranz-Geschwindigkeit würde sich zumindest die Geldstrafe auf 480 Euro reduzieren.

Mehr aktuelle Nachrichten finden Sie hier. Unsere Tipps zum Verkehr auf Teneriffa gibt es hier.

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