Folgen der Krise: Auf den Kanaren stehen 47 Hotels zum Verkauf


Spanienweit gibt es deutlich mehr leerstehende Hotel-Immobilien. Das Krisenjahr 2020 sorgte auch in touristisch interessanten Regionen für viel Leerstand. Auch die Kanaren sind betroffen.

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Auch wenn in der Krise durch die steigenden Impfraten allmählich Hoffnung aufkeimt, steigt die Zahl der leerstehenden Hotels. Um mehr als 30 Prozent nahmen die zum Verkauf stehenden Immobilien im Vergleich zum Vorjahr zu.

Das geht aus Zahlen des Immobilienportals „Idealista“ hervor. Spanienweit stehen demnach 639 Hotels zum Verkauf. Drei Regionen verzeichnen dabei etwa die Hälfte aller leerstehenden Gebäude. Die Kanarischen Inseln kommen an sechster Stelle. Dort stehen derzeit 47 Objekte auf den Listen der Makler.

Besonders stark sind dabei die Küstenregionen betroffen. Landesweit stieg die Zahl dort um 55 Prozent – von 323 auf nun 465 leerstehende Hotels.

In Andalusien gibt es derzeit 135 entsprechende Angebote. Dahinter folgen Castilla y León, wo insgesamt 61 Hotels zur Verfügung stehen, sowie die Valencianische Gemeinschaft mit 57, die Kanaren mit 47, Galizien mit 44, Madrid mit 23 und Aragon mit 20 leerstehenden Immobilien.

Veränderung durch Krisenjahr 2020: Mehr leerstehende Hotels in Spanien

Mit Blick auf das harte Jahr 2020 und damit verbundene Auswirkungen lohnt ein Blick auf die Veränderungen. Dabei verzeichnet Andalusien den stärksten Anstieg. Dort allein gibt es derzeit 45 zum Verlauf stehende Betriebe mehr als noch zwölf Monate zuvor.

Bei der Zunahme im Vergleich zum Vorjahr folgen die Kanarischen Inseln bereits auf Platz zwei. Dort sind es 28 Hotels mehr. Dahinter rangieren die Valencianische Gemeinschaft mit 24, Katalonien mit 19 sowie die Balearen und Galicien mit jeweils 17 leerstehenden Betrieben.

Auf der anderen Seite der Skala stehen Castilla y León, das Baskenland, Murcia, Aragon, Castilla-La Mancha und Navarra. Dort gibt es zwar absolut teilweise viel Leerstand, dennoch reduzierte sich das Angebot zuletzt. Trotz Krise stehen dort also weniger Hotel-Immobilien zum Verkauf als noch ein Jahr zuvor.

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Über den Autor

Johannes Bornewasser ist Herausgeber von Teneriffa News. Er hat zudem die redaktionelle Verantwortung inne. Zu seinem Autorenprofil geht es hier.

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