Gran Canaria: Flüchtlinge auf hoher See gerettet

Der Rettungshubschrauber „Helimer“ hat in dieser Woche ein Flüchtlingsboot auf hoher See entdeckt. Die Seenotrettung entsandte zwei Rettungsboote an die Fundstelle. 34 Personen, darunter eine schwangere Frau, konnten so gerettet werden.

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Wie die Einsatzkräfte mitteilten, sei die Rettung der Flüchtlinge vom afrikanischen Kontinent schwierig gewesen. Zum Zeitpunkt der Rettungsaktion galt Alarmstufe Gelb wegen hohen Wellengangs. Trotz Wellen von bis zu vier Metern Höhe und Windböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 75 Kilometern pro Stunde konnten alle Personen unverletzt in Sicherheit gebracht werden.

Afrikanisches Flüchtlingsboot wurde den Kanaren vorab gemeldet

Wie die Inselpolitik von Gran Canaria mitteilte, sei die Regierung bereits informiert gewesen, dass einige Tage zuvor ein Flüchtlingsboot am Kap Bojador aufgebrochen war. Aus diesem Grund hatten die Behörden die Seenotrettung in Alarmbereitschaft versetzt.

Die Rettungskräfte brachten die Asylsuchenden aus Nordafrika schließlich am Montagvormittag nach einer sehr anstrengenden und gefährlichen Flucht im Hafen von Arguineguín in Sicherheit. Dort wurden sie ärztliche versorgt und stellten schließlich Anträge auf Asyl.

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Veröffentlicht in: Kanaren, Aktuelle Nachrichten

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