Stärke 3,3: Erdbeben vor Fuerteventura

Erneut hat vor der Kanaren-Insel Fuerteventura die Erde gebebt. Die Messinstrumente des National Geographic Instituts (IGN) zeichneten leichte Erschütterungen mit einer Stärke von 3,3 auf der Richterskala auf. Zuletzt hatte im Januar die Erde vor der Kanarischen Insel gebebt.

Ads

Wie die Wissenschaftler des IGN mitteilten, sei das Beben für die Bewohner und Gäste Fuerteventuras nur leicht spürbar gewesen. Bereits im Januar lag das Epizentrum vor der Küste der Gemeinde La Oliva zwischen El Cotillo und Tindaya im Atlantik. Es soll diesmal erneut an ähnlicher Stelle, in etwa zwölf Kilometer Tiefe gelegen haben. Die Forscher teilten mit, dass auch diesmal keine Gefahr für Mensch und Natur bestanden habe.

Erschütterungen wie diese gehören auf den Kanaren zum Alltag. Die Inseln sind vulkanischen Ursprungs und viele der unter- und überseeischen Vulkane sind noch aktiv. Mit einem Ausbruch größeren Ausmaßes muss derzeit aber nicht gerechnet werden, heißt es immer wieder von offizieller Seite.

Erdbeben der Stärke drei bis vier gelten laut Richterskala als „sehr leicht“. Diese Erschütterungen seien demnach zwar spürbar, Schäden jedoch eher selten. Besonders „Mikro“-Beben (unter 2,0 auf der Richterskala) und solche der Klasse „extrem leicht“ (unter 3,0) sind auf den Kanarischen Inseln sehr häufig. Ost ist flüssige Lava in einem der Vulkane des Archipels der Auslöser für die Erschütterungen.

Zuletzt hatte im November auf El Hierro die Erde gebebt. Damals war eine Stärke von 3,7 auf der Richterskala gemessen worden. Grund einer ganzen Erdbebenkette auf El Hierro war ein unterseeischer Vulkan. Dieser liegt etwa 14 Kilometer tief im Atlantik vor der Küste von EL Pinar. Der Vulkan war im Oktober 2011 erstmals seit vielen Jahren wieder ausgebrochen und hatte seitdem immer wieder kleinere Erdbeben ausgelöst.

Ads
>> zur Startseite
Beitrag teilen:

Jetzt kommentieren: