Drei Strände in Teneriffas Hauptstadt sind seit mehreren Tagen wegen der Portugiesischen Galeere gesperrt. Die Badestellen Valleseco, Las Gaviotas und Playa Chica bleiben vorerst geschlossen. Gelbe und violette Warnflaggen signalisieren die Sperrungen.
Die Portugiesische Galeere wurde zuvor Anfang April an der Playa de Las Teresitas gesichtet. Das Meerestier, das oft fälschlicherweise für eine Qualle gehalten wird, ist inzwischen entlang weiterer Küstenabschnitte aufgetaucht.
Das Centro de Coordinación Operativa Municipal (Cecopal) setzt die Schutzmaßnahmen für Badegäste fort. Die Warnungen gelten seit Beginn der Osterfeiertage. Die Behörden rechnen zur Hauptreisezeit mit vielen Strandbesuchern.
Portugiesische Galeere: Berührung auch an Land schmerzhaft
Badegäste sollten die Meerestiere weder im Wasser noch am Strand berühren. Die Portugiesischen Galeeren setzen auch nach ihrem Absterben giftige Nesselzellen frei. Strandbesucher sollten den Anweisungen der Sicherheitskräfte folgen und auf das Baden verzichten, solange die Gefahr besteht.
Die Lage an der Playa de Las Teresitas hat sich inzwischen beruhigt. An anderen Küstenabschnitten im Norden Teneriffas bleiben die Vorsichtsmaßnahmen jedoch bestehen.
Die Tentakel der Portugiesischen Galeeren verursachen schmerzhafte Hautreizungen. Sie gehören zur Gattung der Nesseltiere. Diese sind Quallen zwar ähnlich, dennoch bilden sie eine eigenständige Art.
Portugiesische Galeere sucht Kanaren häufiger heim
Die Körper der Portugiesischen Galeere schwimmen an der Wasseroberfläche. Ihre Tentakel können unter Wasser mehrere Meter lang werden. Oft gibt es erst eine Berührung, danach werden die Tiere entdeckt.
Auf den Kanaren kommen Portugiesische Galeeren oft nach Stürmen vor. Strände bleiben dann im Regelfall einen bis mehrere Tage gesperrt. Wenn die Strömung die Nesseltiere weitertreibt, werden die Strände wieder freigegeben.
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